Es fühlt sich an wie Urlaub 😇
Ari glitzert in der Morgensonne. Es ist kurz nach acht Uhr und wir sind schon auf den Beinen. Was Sonne und ein wenig mehr Wohlgefühl alles ausmachen.
Unseren ersten Kaffee genießen wir auf der Holzbank neben dem Servicehäuschen, da unser Cockpit noch schattig und nass vom Morgentau ist. Wir haben einen schönen Blick auf unser Boot und genießen die warmen Sonnenstrahlen auf unserer Haut.
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| Als alles abgetrocknet war, genossen wir unser Frühstück im Cockpit |
Und wir haben einen Plan: neben Boot trockenlüften und neue Posts für den Blog schreiben - wir hängen zwei Tage hinterher - wollen wir uns endlich anschauen, ...
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| ... was das da oben eigentlich ist. |
So machen wir uns gegen Mittag auf den Weg durch den Ort.
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| Ein Gefühl von Mittelmeer in Südnorwegen |
Nach 20 Minuten haben wir den kleinen Hügel schon fast erklommen. Von einem der vielen Aussichtspunkte haben wir schon eine wunderschöne Aussicht auf den Ort und den Küstestreifen mit der Anfahrt zum Ort:
Ganz oben angekommen erhalten wir eine Erklärung zur Bedeutung des Ortes:
Uranienborg oder Torjusheia, der richtige Name des Berges, ist ein wunderbarer und beliebter Aussichtspunkt im Mandal-Zentrum, 62 Meter über dem Meeresspiegel.
Der Name Uranienborg wurde dem ersten "Kikkerthus" (Fernglashaus) gegeben, das hier 1862 als Denkmal für das russische Schiff Ingermanland gebaut wurde, das hier 1842 an der Küste zerstört wurde. Boote aus Mandal retteten damals gut fünfhundert der über achthundert Mann Besatzung. Das Fernglas an Bord von Ingermanland soll dort einmal gestanden haben.
Während des Zweiten Weltkriegs gab es in Uranienborg drei Geschützstellungen und der Berg ist mit Tunneln und Bunkern durchlöchert. Von hier hat man eine schöne Aussicht auf die Stadt und die Schären. Der "Kikkerthus" ist ziemlich neu, es werden Wege gebaut und neue Bänke aufgestellt.
Den restlichen Tag verbrachten wir schön entspannt mit einem weiteren Bummel durch den alten Ortskern, Eis essen, einem kleinen Einkauf für die kommenden Tage, Blog weiterschreiben und ansonsten viel Zeit im Cockpit mit Sonne satt, Sommerkleidung und Abendessen (dieses Mal unter Deck, wegen der verfressenen Möwen). Kurz vor dem Sonnenuntergang erhaschen wir die letzten Strahlen als Spiegelung von einem der Hochhäuser auf der anderen Uferseite:
Morgen geht es dann (mein freundlicher Gruß geht an alle Wettergötter) einmal diagonal übers Skagerrak hinein ins Kattegat. Wir starten am frühen Nachmittag und rechnen mit rund 24 Stunden Fahrt. Ob alles geklappt hat? In welchem Hafen wir gelandet sind? Wir werden berichten.


















Der Urlaubstag sei Euch gegönnt. Wir sind gestern Abend in unserer Hütte angekommen. Das Wetter ist super, sodaß wir Euch Wind und Sonne abgeben können 👍. Da seid ihr ja bald in heimischen Gewässern!! Liebe Grüße Gerd und Christine
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