Montag, 10. Juli 2023

08. Juli 2023, Helsinki (Finnland)

Heute ließen wir es gemächlich angehen. Wir schliefen aus, frühstückten in Ruhe und schrieben unseren Einkaufszettel. Der will gut überlegt sein, wenn man vorhat, wieder ein paar Tage in der (Schären-)Landschaft zu verschwinden.
In einem Einkaufszentrum, rund 1,6 km entfernt, hatten wir einen Lidl entdeckt, der alles im Angebot hatte, was wir brauchten. Kurz gesagt: wir waren erfolgreich und rollten unsere Eroberungen mit den Klappkisten auf der Sackkarre zurück zum Boot. Hier kam dann eine ungeliebte, aber auch unvermeidliche Arbeit auf uns zu: alles muss verstaut werden. Das zieht sich immer hin ...
Aber irgendwann war auch das erledigt und wir konnte uns auf den kommenden Tag vorbereiten. Wir wollten die Stadt verlassen, aber ohne ARI. Mehr dazu im nächsten Post.

Zeit dafür hatten wir den Rest des Tages ausreichend. Schon als wir vom Einkauf zurückkamen, sah der Himmel schon etwas wild aus:


Und es schob sich weiter ... 

Am späten Nachmittag kam dann das, was uns der Wetterbericht schon seit dem Morgen androhte: Eine dicke Gewitterfront mit Starkregen und kräftigen Böen. 



Trotz aller Vorhersagen waren wir sehr über die schiere Gewalt der hereinbrechenden Böen überrascht. Die morschen Pfähle ächzten unter der Last des Bootes, der Schwimmsteg legte einen wilden Tanz hin, der Wind jaulte in den Masten und zerrte an allem, was sich ihm in den Weg stellte.  
                            


Wenn man sich das Satellitenbild ansieht erkennt man schnell, das wir beim Durchzug nicht mal im Kern des Wettergebietes lagen. Dort gab es - den Nachrichten am Sonntag zufolge - heftige Überschwemmungen in den Städten. Da sind wir aber glimpflich davongekommen.

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