Donnerstag, 22. August 2019

21.08.2019_Gute Laune-Tag


21. August, Foderholmen - Hellsö (Aland)

Gegen 9:oo (10:oo Ortszeit) starten wir unseren heutigen Törn. Bei Wind um 3 Beaufort und Sonne steuern wir gut gelaunt auf unser heutiges Ziel zu.


Eine unspektakuläre Fahrt, die zunächst unter Motor beginnt, da der Wind mal wieder aus der falschen Richtung weht. Daher unterhalten wir uns darüber, welche der hier stehenden Häuser wir gerne hätten. Da Katrin übermütig und nicht ausgelastet ist, wählt sie unter anderem dieses ...




Spielt aber auch keine Rolle, denn das ist mindestens Katrins Haus Nummer 20 in diesem Urlaub und es waren auch noch schönere dabei. Wir sehen die üblichen Kormorane, Kreuzfahrtschiffe, Möwen, usw.   Wir sehen große Schären, kleine Schären, bewaldete Schären und kale Schären. Wir halten Ausschau nach Seehunden, die wir wegen ihrer Tarnanzüge aber alle nicht sehen können. Ein Kreuzfahrtschiff in Camouflage können wir jedoch nach kurzer Zeit enttarnen, obwohl es sich hinter einer Schäre, chamäleonartig in die Landschaft eingepasst, versteckt. Als es bemerkt, dass wir es entdeckt haben, ergreift es die Flucht.



Kurz vor dem Ziel entdecken wir dann noch diesen dickwanstigen Rundfelsen mit Kuchenform auf dem Kopf, weißem Stehkragen und Krawatte. Passt zum gesamten bisherigen Tag der guten Laune.



Dann sind wir nach rund 17 Seemeilen da. Hellsö heißt diese Insel und begrüßt uns mit den typisch rot-weißen Häusern, Trödelmarkt, Tankstelle und sogar einem Restaurant, welches wenige Meter oberhalb des Hafens auf einem kleinen Hügel liegt.





Irgenwie beschaulich finden wir und suchen nach einer Möglichkeit, unser Hafengeld zu entrichten. Die Liegegeldvereinnamende ist schnell gefunden und für 15,- Euro Nachsaisonpreis sind wir dabei. Zum Zeitvertreib werden Fahrräder, eine Minigolfanlage sowie Kajaks zur Miete angeboten.


Während Katrin heute auf ruhig macht, gehe ich noch eine Runde fotografieren.





Zu den folgenden Libellen habe ich versucht herauszufinden, um welche Art es sich handelt. Fakt ist, die Wissenschaft ist sich nicht einmal einig, wie viele Libellenarten man bisher gefunden haben will. Im Mittel ca. 6.000 (plusminus 1.000). Das versteht man, wenn ein Exemplar zuordnen möchte. Du bist dir einigermaßen sicher, die passende Familie gefunden zu haben, bis du eine Seite weiter blätterst und noch eine usw.   Ganz schnell hast du zehn Familien gefunden, deren Libellen scheinbar genauso aussehen wie dein Musterexemplar. Ich habe es dann gelassen.



Ein "Faulbäumling" (Celastrina argiolus)




Und dann entdecke ich noch dieses Männerspielzeug in einem kleinen Steinbruch.


Sogar ein Teil der Zündschnüre sind noch da ...


Die Fahrertür läßt sich öffnen und der Zündschlüssel steckt noch ...


Einfach zu verlockend. Insgesamt macht dieser Löffelbagger allerdings den Eindruck, als wäre er schon seit geraumer Zeit nicht mehr benutzt worden und etwas für den Schrott.


 Aber mal kurz träumen wird wohl erlaubt sein ...



Dann entdecke ich auf dem Rückweg noch diese Rune in einem Findling nahe eines Fahrweges. Ein Zeichen!


Nach ein paar Kilometern Fußweg bin ich wieder zurück am Boot. Morgen geht es weiter nach Finnland ...

Bleibt gespannt.

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