Samstag, 17. August 2019

16.+17.08.2019_Auf in die Hauptstadt

Freitag, 16.08.2019















Ohne Brötchen vom Hafencafe fahren wir nicht los!
Der Frühstückstisch ist bereits im Cockpit gedeckt, der Kaffee und die Frühstückseier gekocht und wir sitzen erwartungsvoll auf unseren Plätzen - da kommt sie, die Hafenmeisterin mit ihrem kleinen Handwagen und darauf - auch unsere Brötchentüte 😄

Satt und neugierig aufs Neue legen wir bei bedecktem Himmel gegen neun Uhr ab. Vor uns liegt eine kurze Fahrt und diese, mangels Wind, auch noch unter Motor.

Motorfahrten sind so langweilig. Ich verschmelze mit dem Boot :-)


Ein Elch, endlich ein Elch. Zwar ein trojanischer, aber ein Elch...
 

Nach knapp zwei Stunden legen am wir am nördlichen Ende des Hafens Mariehamn-Ost an einer Mooringtonne an.



Das Gebäude der Hafenmeisterei


Mariehamn ist die Hauptstadt der autonomen finnischen Region Åland und die einzige Stadt der Ålandinseln. Die Stadt ist schwedischsprachig und hat rund 12.000 Einwohner. Benannt wurde Mariehamn („Mariahafen“) nach Maria Alexandrowna, der Gemahlin Zar Alexanders II., der 1861 die Stadt gründete, als Finnland und Åland zum Russischen Kaiserreich gehörten.

Ein erster Rundgang, der uns sogar in den örtlichen Baumarkt führte .... grins ... bestätigte unserern ersten positiven Eindruck. Aber nicht nur ein schwedisch/finnischer Baumarkt, sondern auch ein örtliches Café zog uns in seinen Bann - mhm, lecker. Harry bestellte bei der Bedienung ein typisch ålandische Auswahl an Gebäckstücken.




Anschließend schlenderten wir noch ein wenig durch dieStraßen und Gassen, eh es zurück zum Boot ging.




Samtag, 17.08.2019

Schon vor unserer Ankunft stand fest, dass wir uns unbedingt die "Pommern" ansehen. Die Pommern (erster Name Mneme) lief 1903 auf der Werft J. Reid & Co. im schottischen Glasgow für die Hamburger Reederei B. Wencke Söhne (1873–1906) vom Stapel. Da es bei dem nachfolgenden deutschen Reeder  üblich war, allen Schiffen der Reederei seit 1876 einen mit „P“ beginnenden Namen zu geben (die legendären sog. Flying P-Liner), erhielt das Schiff den Namen Pommern. Die Pommern ist eine Viermastbark mit Stahlrumpf. Sie gilt als einzig erhaltene Viermastbark im Originalzustand.  Im Zuge der Wirren des Zweiten Weltkriegs ging die deutsche Pommern als Reparationszahlung an Griechenland. Später kaufte sie ein finnischer Großreeder auf und überführte sie nach Mariehamn, was seitdem ihr Heimathafen ist.

Wie schon von Schweden bekannt, gibt es auch hier viele kleine, sehr gepflegte, Parkanlagen ...  


... und Blumenbeete.


Die Namensgeberin der Stadt, Maria Aleksandrovna.

Am Kai vor dem Seefahrtsmuseum ....

... liegt die "Pommern"


Auf wie auch unter Deck sind die Räume historisch erhalten und man kann sehr viele von ihnen besichtigen.

Der Westhafen der Stadt ist vor allem Fährhafen, hat aber auch einen kleineren Sportboothafen.

Bei uns, am Osthafen, ist das aus renovierten Bootsschuppen und Holzhäusern bestehende Seefahrerviertel (Sjökvarteret) sehenswert, wo in einer kleinen Werft alte Schiffe restauriert und neue Schiffe nach alten Plänen gebaut werden.

Na, erkennt ihr sie wieder? Schaut mal in den Post vom 15.08. - die Albanus lag auch in Rödhamn.





 Am Abend wurde lecker gekocht und sich auf das trübe Wetter am morgigen Sonntag vorbereitet. Neben Dauerregen soll es auch die eine oder ander Sturmböe geben - ein Tag zum Liegenbleiben oder zum Besuch des Seefahrtsmuseums. Wir schaun mal .... 









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