Das fühlte sich fast wie Weihnachten an.... nur wärmer.
Die Sonne scheint, es ist mild und.... es gibt tatsächlich segelbaren Wind. Er heulte seit dem frühen Morgen durch die Wanten der Boote im Hafen.
Dafür sind wir auch artig früh aufgestanden und haben schon gegen halb zehn nach dem üblichen Morgenprogramm den Hafen verlassen.
Wir hatten einen langen Törn vor uns - gut 70 Seemeilen, quer über das Kattegat. Wir wollen nach Anholt, der kleinen dänischen Insel mittendrin.
Der Wind hält sich recht gut und wir kommen unter Segeln auf eine Geschwindigkeit von weit über 7 Knoten. Als der Wind - der Vorhersage entsprechend (hört, hört) - etwas schwächelt, holen wir die Genua ein und setzen das Gennaker. Ja, das Luk habe ich sofort nach dem Hochziehen des Segels verschlossen ... nochmal passiert mir das bestimmt nicht.
Jetzt fegten wir mit bis zu knapp 9 Knoten übers Wasser. Die Welle war klein, der Wind frischte wieder auf - einfach perfekt.
Erst kurz vor dem Hafen drehte der mittlerweile schwache Wind so weit gen Süden, dass das mit diesem Segel nicht mehr machbar war. Wir holten das bunte Tuch ein und fuhren die letzten 10 sm bis in den Hafen unter Motor. Es entspann sich fast zur Wettfahrt. Gleich mehrere deutsche Boote, aus allen möglichen Richtungen kommend, näherten sich unter Motor dem Hafen. Und der war, gezählt an den sichtbaren Masten, schon sehr gut gefüllt.
Nach neuneinhalb Stunden hatten wir knapp 72 Seemeilen im Kielwasser und den Hafen von Anholt vor dem Bug ...
Die heutige Durchschnittsgeschwindigkeit von gut 7,5 Seemeilen die Stunde (rund 14 km/h) ist für unser Dicke schon eine ordentliche Leistung.
Der Hafen ist trotz des abgelaufenen Wochenendes wirklich gut gefüllt, aber es gab noch genug freie Plätze:
Nach dem Anlegen und Aufräumen und Bezahlen und dem Stromanschluss (man hat aber auch viel zu tun) gab es einen großen Topf Nudeln an Butter und Ei und dazu einen Eimer frisch gerieben Parmesan. Für richtig Kochen war nicht genug Elan da. Aber bei unserem Hunger war das die köstlichste Mahlzeit überhaupt.
Alt werden wir heute Abend bestimmt nicht. Der Tag war schön, fordert aber auch seinen Tribut.
Wir schauen noch ein bisschen in die Abendsonne, gießen noch ein wenig Rotwein ins Glas und grinsen vor uns hin. Das war ein schöner Tag - für Segler.
Schöne Abendstimmung im Hafen. Ari liegt im Bild rechts außen.
Morgen gehts weiter südlich. Wir wollen bei etwas schlechterem Wind den Eingang des Sundes erreichen. Von dort sind es nur noch 100 Seemeilne, die wir (höchstwahrscheinlich) in einem längeren Törn über Nacht abreiten werden. Aber - das ergibt sich erst am Montagabend oder Dienstagfrüh.
Der Wind hält sich recht gut und wir kommen unter Segeln auf eine Geschwindigkeit von weit über 7 Knoten. Als der Wind - der Vorhersage entsprechend (hört, hört) - etwas schwächelt, holen wir die Genua ein und setzen das Gennaker. Ja, das Luk habe ich sofort nach dem Hochziehen des Segels verschlossen ... nochmal passiert mir das bestimmt nicht.
Jetzt fegten wir mit bis zu knapp 9 Knoten übers Wasser. Die Welle war klein, der Wind frischte wieder auf - einfach perfekt.
Erst kurz vor dem Hafen drehte der mittlerweile schwache Wind so weit gen Süden, dass das mit diesem Segel nicht mehr machbar war. Wir holten das bunte Tuch ein und fuhren die letzten 10 sm bis in den Hafen unter Motor. Es entspann sich fast zur Wettfahrt. Gleich mehrere deutsche Boote, aus allen möglichen Richtungen kommend, näherten sich unter Motor dem Hafen. Und der war, gezählt an den sichtbaren Masten, schon sehr gut gefüllt.
Nach neuneinhalb Stunden hatten wir knapp 72 Seemeilen im Kielwasser und den Hafen von Anholt vor dem Bug ...
Die heutige Durchschnittsgeschwindigkeit von gut 7,5 Seemeilen die Stunde (rund 14 km/h) ist für unser Dicke schon eine ordentliche Leistung.
Der Hafen ist trotz des abgelaufenen Wochenendes wirklich gut gefüllt, aber es gab noch genug freie Plätze:
Nach dem Anlegen und Aufräumen und Bezahlen und dem Stromanschluss (man hat aber auch viel zu tun) gab es einen großen Topf Nudeln an Butter und Ei und dazu einen Eimer frisch gerieben Parmesan. Für richtig Kochen war nicht genug Elan da. Aber bei unserem Hunger war das die köstlichste Mahlzeit überhaupt.
Alt werden wir heute Abend bestimmt nicht. Der Tag war schön, fordert aber auch seinen Tribut.
Wir schauen noch ein bisschen in die Abendsonne, gießen noch ein wenig Rotwein ins Glas und grinsen vor uns hin. Das war ein schöner Tag - für Segler.
Schöne Abendstimmung im Hafen. Ari liegt im Bild rechts außen.
Morgen gehts weiter südlich. Wir wollen bei etwas schlechterem Wind den Eingang des Sundes erreichen. Von dort sind es nur noch 100 Seemeilne, die wir (höchstwahrscheinlich) in einem längeren Törn über Nacht abreiten werden. Aber - das ergibt sich erst am Montagabend oder Dienstagfrüh.







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