Ich will ja nicht meckern. Immerhin haben wir statt Regen und wenig Wind jetzt wenigstens Sonne und keinen Wind. Wir machen das beste draus, denn auch heute werden wir wieder nur unter Motorkraft vorwärts kommen.
Nach einem langsamen Start in den Tag legten wir in Mandal ab:
Auf der gesamten Strecke von Mandal bis kurz vor Kristiansand hatten wir schönstes Sommerwetter. Eine gute Gelegenheit, das frisch bekleckerte Lieblings-Shirt schnell durchzurubbeln und und zum Trocknen in (Fahrt-)Wind und Sonne zu hängen.
Ein paar Meilen, bevor wir in die Schären vor Kristiansand abbogen, zog in kurzer Zeit ein dichter Nebel auf. Jetzt hieß es wieder besonders aufmerksam zu fahren und alle Anzeichen auf andere Boote und Schiffe so früh wie möglich wahrzunehmen:
Selbst die Tonne, an welcher wir Richtung Festland abbiegen wollten, war mit dem bloßen Auge erst sehr spät zu erkennen. Zum Glück haben wir einen gut funktionierenden Plotter, der uns mithilfe der GPS-Daten durch die Blindheit hilft. Auch die AIS-Signale der anderen Boote und Schiffe machen uns diese gut sichtbar, obwohl wir sie auch in nur 150 m Entfernung mit bloßem Auge kaum sehen konnten.
Erst kurz vor Erreichen des Stadthafens lichtete sich der Nebel ...
Wir liegen hier in einer kleinen "deutschen Gemeinde", am Gästesteg liegen nur deutsche Boote :-)
Man hat vom Cockpit aus einen schönen Blick auf die Stadt
Die ehemals Sturmfront schwächelt arg und wird uns wohl nicht mehr als 4 Beaufort bringen. Bevor sich dann auch noch am späten Vormittag ein Flautenloch vor der Küste hier bildet, wollen wir bereits weit weg sein. Deshalb wird uns der Wecker schon um vier Uhr aus der Koje werfen.







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