Freitag, 9. Juni 2017

09.06.2017 Tag des Wasserfalls / Sundal (NO)

Tag des Wasserfalls - und das nicht nur, weil es wieder die meiste Zeit des Tages geregnet hat.

Zuerst möchte ich noch zwei Fotos von letzter Nacht im Hafen Norheimsund zeigen:





Die Helligkeit der Nächte ist beeindruckend.

Heute morgen ging es im Sonnenschein los. Daran müssen wir uns erstmal gewöhnen .... :-)


Statt direkt den Rückweg anzutreten, mussten wir noch kurz "umme Ecke". Auf der Fahrt nach Norheimsund hatten wir neben Norheimsund noch einen kleinen Nebenfjord des Hardangerfjords entdeckt. Der Fyksesund ist laut Karte nur 0,3 sm breit und knapp 5 sm lang. Der sollte es heute Vormittag noch werden.
... und wir wurden nicht enttäuscht. Im Gegenteil - dieser Fjord hat uns tief beeindruckt. Mit seiner Vielzahl an Wasserfällen, seinem üppigen Grün, seiner Urwüchsigkeit und der Ruhe, die er ausstrahlt.
Aber seht selbst:














Leider fing es, kaum waren wir die Hälfte des Fjords abgefahren, wieder an zu Nieseln. Warmer Niesel - es wird wohl Sommer ...
Der Regen hörte wieder auf, als wir den Fjord verlassen hatten - klar!

















Nachdem wir uns halbwegs satt gesehen hatten, verließen wir den Fjord und machten uns auf nach Sundal. Vorerst im "fast Sonnenschein". Wir setzten die Segel und ließen uns mit wenig Geschwindigkeit den Hardangerfjord zurück nach Süden treiben.


Zwischen durch gab es ein zweites Frühstück. Geniale Verpackung für Joghurt - sehr praktisch!


Ein paar Meilen vor der Abfahrt in den Maurangerfjord veränderte sich die Sicht sehr verdächtig. Natürlich - da zieht ein Regengebiet durch. Da, wo wir hinwollen. Wohin auch sonst :-)


Unsere Jacken hatten es gerade geschafft, trocken zu werden ... 
Fast direkt am Anfang des Fjords donnert ein sehr breiter Wasserfall herunter. Wir waren davon so begeistert, als hätten wir heute noch keinen gesehen.





Wir fuhren die restlichen drei Seemeilen in den Fjord und liegen nun an einem sehr fragil wirkenden Schwimmsteg eines kleinen Campingplatzes.


Nicht nur der Schwimmsteg wirkt fragil :-)
Aber das ist völlig wurscht - wir liegen hier wie in Abrahams Schoss. Um uns herum hohe grüne Berge (natürlich mit Wasserfällen), der Fjord teilt sich in einen weiteren Nebenarm und zur Landseite hin haben wir einen tollen Blick auf den Ausläufer des großen Folgefonni- Gletschers, dem Bondhusbreen. Klingt komisch, heißt aber wirklich so.



Morgen geht es - so der Wettergott es zulässt - hoch zum Gletscher. Er ist in der Fotomitte zwischen den Bergen zu sehen:


Am Sonntag geht es raus aus dem Hardangerfjord. So langsam brauchen wir einen guten Startplatz um im idealen Wetterfenster die Küste bis nach Südnorwegen runterzusegeln.
Wäre jedenfalls schön, wenn es so klappt ...

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