10:30 Uhr zogen wir die Festmacher ein und fuhren unter Motor aus dem Hafen.
Anders wäre es auch gar nicht gegangen - wir hatten perfektes Waschküchenwetter.
Nass, grau, windstill. Zum Glück war es nicht mehr so kalt - die 11°C heute Vormittag fühlten sich schon fast nach norwegischem Hochsommer an.
Draußen auf dem Wasser wurde der Dunst noch dicker.
Was man im nächsten Foto ganz dezent mittig oben im Bild sieht ist ein entgegenkommender Schlepper ...
... welchen man erst sehr spät richtig gut erkennen konnte ...
Zum Glück war unser heutiger Törn nicht mehr als ein Hopser um die Ecke; im wahrsten Sinne des Wortes und nur 15 sm lang:
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| Wie immer die gelbe Linie, von links (Tananger) nach rechts (Stavanger) |
Es gab nur kurze Momente ohne Niederschlag. Meistens nieselte es sehr fein, ab und zu kam ein richtiger Schauer runter. Nach kürzester Zeit war alles nass.
In einer Falte der Segelhose, über dem Stiefel, sammelte sich das Regenwasser. Aber: darunter blieben wir trocken; die Kleidung ist jeden ihrer vielen Cent wert.
Ich blieb zum Glück etwas trockner: Wegen meiner Halsschmerzen fröstelte ich schon nach kurzer Zeit trotz warmer Kleidung und blieb deswegen lieber überwiegend unter der Sprayhood sitzen:
Kurz vor Stavanger lichtete sich der Dunst etwas. Schon von weitem war dieses Ungetüm eines Schwimmkrans zu erkennen:

Links unten die Maße: 196 m lang, 90 m breit und 12m Tiefgang im Wasser.
Diese Daten können wir auch unterwegs von allen Booten und Schiffen mit aussendendem AIS-Signal empfangen. Der Wert CPA (closes-point-[of-]approach), rechts im Bild, gibt uns an, wie groß bzw. klein der geringste Passierabstand sein wird und TCPA die Zeit, wann dieser Abstand erreicht wird. Da sich der Kran nicht bewegt, gibt es keine Daten dazu.
In der Landschaft vor der Stadt wechselten sich Siedlungen und Industrie in lockerer Folge ab:
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| Das maritime Sicherheitszentrum Stavanger - ein Freifallboot zum Üben. |
Gleich hinter der dicken Aida bogen wir rechts ab:
Und so ist unser Blick vom Boot:
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| Richtung Stadt |
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| Richtung Hafenausfahrt |
Aber morgen stürzen wir uns ins Stadtgetümmel. Wir brauchen noch Informationen zum Fährbetrieb nach Tau. Das ist ein Hafen östlich von Stavanger, vom welchem wiederum ein Bus bis zum Wanderweg zum Preikestolen fährt. Wenn mich das Wetter nicht völlig im Stich lässt, geht es am Sonntag hinauf auf den auch "Predigtstuhl" genannten Felsen.
In der folgenden Woche treibt es uns dann in den Hardangerfjord. Mein norwegischer Lieblings-Reiseführer (Per Asmuss) für Fahrtensegler hat dort so manch schönen Ort empfohlen ...















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