Montag, 29. Mai
Wir starten am Morgen dieses Pfingstmontags mit Sonnenschein bei 12°C. Damit ist die Tageshöchsttemperatur der Region von 14°C fast erreicht. Frühstück draußen im Cockpit? fragen wir uns. Im Windschatten unserer Sprayhood (des Verdecks) ist es bei der aktuellen Temperatur gerade so T-Shirt tauglich.
Wir einigen uns auf einen Kaffee, den wir draußen genießen und ein Frühstück, dass wir später unter Deck einnehmen, denn Sonne haben wir heute bestimmt noch genug.
Es ist fast Mittag, als Katrin dann das SUP aufgepumpt hat und wir beide startklar sind. Wir gehen heute auf Erkundungstour in Vindåsens Naturreservat, dass sich rings um unsere Bucht befindet. An Land kommen wir nach ein paar Paddelschlägen mit Kajak und SUP.
Die Ankerbucht Båtsviken gehört bereits zum schwedischen Festland. Durch das Naturreservat führen mit dem Auto befahrbare, kleine, geschotterte Feldwege, die zu den wenigen Häusern auf der Halbinsel führen. Dort endet jeweils das Naturreservat.
Die rote Linie ist der Track unserer heutigen Wanderung, die uns über Fußpfade kreuz und quer über diese Halbinsel führt.
Die Gegend hier ist nicht spektakulär, aber schön und abwechselungsreich. Angeregt von einer Informationstafel des Naturreservates, schauen wir nicht nur nach Fotomotiven, sondern auch nach den dort beschriebenen Insekten, als da wären:
Die Werftfliege (Quelle: https://naturforskaren.se/species/33a5d490-3fe1-4611-a42b-92a48a1b8fdd?isProduction=false&isLocal=false)
Das Sechsfleck Widderchen (Quelle: https://lepiforum.de/lepiwiki_vgl.pl?Zygaena_Filipendulae)
Fündig wurden wir nicht. Daher muss das aus dem www. entliehene Anschauungsmaterial hier genügen.
| Eine Veronica aus der Familie der Wegerichgewächse |
Insgesamt ein sehr entspannter Ausflug und nach erneuten 5 Minuten Padeln sind wir dann auch wieder an Bord.
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| Wir befinden uns jetzt hier. |
Und dieses Foto hatte Katrin gestern Abend noch mit der Drohne geschossen ...
Für uns geht es morgen rund 10 Seemeilen weiter in die nächste Ankerbucht. Nach der Seekarte sieht es dort interessant aus. Wir sind gespannt.
Hier ist mal eine "Routenaufzeichnung" der letzten 24 Stunden an diesem Ankerplatz. Man kann gut erkennen, wie wir durch die Böen und Winddrehungen in dieser Zeit mit dem Boot bewegt wurden. Inzwischen liegen wir um 180° gedreht. Das Wichtigste: Der Anker hält!Bleibt uns gewogen und weiterhin neugierig.
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| Harry & Katrin |















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