Freitag, 12. Mai
Heute gibt es Frühstück im Cockpit und weil wir in den letzten drei Tagen schon fast zuviel Sonne hatten, bauen wir uns noch vor dem Frühstück einen Sonnenschutz.
Das strahlende Wetter täuscht ein wenig über die tatsächlichen Temperaturen hinweg. Zwar erreichen wir hier durchaus Tageshöchstwerte um die 20° C. Verlassen wir jedoch den Windschatten des Cockpits, umströmt uns ein gefühlt eisiger Wind. Das Meer ist hier Mitte Mai noch richtig kalt und der Wind knapp über seiner Oberfläche ebenfalls. Im Windschatten herrscht hingegen T-Shirt-Wetter, doch wegen der starken Sonnenstrahlung bei diesem klaren Himmel wird ein langärmeliges Hemd darüber zur Pflicht und ein Hut mit breiter Krempe, wie albern er auch aussieht, ergänzt den Sonnenschutz perfekt, wenn man sich wie wir, fast ganztägig draußen aufhält.
Heute wollen wir einen Teil der Insel erkunden. Dazu müssen wir zunächst an Land, denn wir liegen ja immer noch vor Anker.
Die wenigen Meter bis zum Ufer sind mit dem Kajak bzw. SUP schnell rüber gepaddelt.
Hier ein paar Eindrücke unseres heutigen Tages ...
Alle Gebäude auf dieser Insel wurden in den letzten Jahren aufwändig saniert und beherbergen inzwischen ein Dreisterne-Hotel mit sehr guten Bewertungen sowie ein neu errichtetes Restaurant.
Einige historische landwirtschaftliche Arbeitsmaschinen ergänzen dekorativ die im typischen Schwedenstil gebaute Hotelanlage.
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| Das ist eine alte Sähmaschine, sagt Gerd. |
Durch die nördlichen Hälfte Tjärö´s führt ein 1,4 km langer Rundwanderweg, den man mit dem überqueren dieser Brücke beginnt und beendet.
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| Eines von vielen Buschwindröschen |
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| Die Bäume beginnen hier gerade erst auszutreiben. |
Für die Inselbesucher wurden etliche Feuerstellen und Grillplätze eingerichtet und wir haben Dank EDEKA Stralsund, die sich bei unserem Einkauf im Umbau befanden, kein Fleisch dabei.
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| Auf den zahlreichen Wacholderbüschen tummeln sich die Waldameisen. |
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| Eine weitere Grillstelle und ein müder Harry |
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| Schwimmende Sauna |
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| Diese Kanadagänse sieht man nicht nur häufig - man hört sie auch überall. |
Am Ende unserer Runde noch ein schneller Blick über den nächsten Hügel. Gut - der Anker hält und das Boot ist noch da.
Nach der Wanderung testiert uns die Bergfex App eine gelaufene Strecke von 3,7 km und eine überwundene Höhe von 22 m. Stolz kehren wir mit knurrendem Magen auf´s Boot zurück. Heute kocht Gerd. Es gibt eine gemischte Gemüsepfanne mit Schafskäse aus dem Ofen und die war richtig lecker.
Als wir das Gemüse zum kochen aus der Bilge holten, standen die Verpackungen in der Nässe. Gut, bei der Schräglage auf unserer Hinreise muss wohl etwas Schwitzwasser aus anderen Bilgenteilen zusammengelaufen sein. Das hatten wir schon öfter. Nur das Schwitzwasser nicht so schmierig ist. Richtig, es ist ja auch kein Schwitzwasser, sondern Diesel. Es folgt ein Blick in den Motorraum. Der steht randvoll bis zur Oberkante der Aussteifungen im Diesel.
Ich werde mich morgen darum kümmern. 😡
Morgen schauen wir uns außerdem noch den südlichen Inselteil an. Zum Abschluss des Tages darf ein Sonnenuntergang natürlich nicht fehlen.
Bleibt uns gewogen und weiterhin neugierig.



























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