Donnerstag, 16.09.2021
Eigentlich ist es ja fast witzlos, einen Post über unser Heimatrevier zu schreiben. Andersrum gehört unser Zwischenstopp in Lauterbach zu unserem Urlaubstörn und damit in diesen Blog. Also tun wir mal so, als wären wir in einem unbekannten Hafen angelandet.
Lauterbach ist Ortsteil der Stadt Putbus auf Rügen und liegt am Greifswalder Bodden. Lauterbach, heute das maritime Herz von Putbus, wurde 1816 von Fürst Wilhelm Malte zu Putbus als erstes Seebad Rügens gegründet. Bis 1860 war Lauterbach das meistbesuchte Bad der Insel Rügen.
Lauterbach besitzt neben dem historischen Stadthafen auch einen Yachthafen. Im Bereich des Stadthafens von Lauterbach wird in Restaurants, Cafés und Imbisskiosken für das leibliche Wohl gesorgt.
Wer frische Fischspezialitäten und eventuell auch ein gepflegtes Bier trinken möchte,
ist gut auf dem am Kai ankernden Räucherschiff Berta
aufgehoben.
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| Wir sind hier ... |
Wir machen einen Spaziergang durch den Yachthafen ...
Blick auf die Halbinsel Goor. Das Badehaus Goor (unten) wurde 1818 fertig gestellt und dient heute als Hotel.
Anders als in Schweden, sind hier die Bootsstege, bzw. deren Liegeplätze, Mitte September noch voll.
Interessant gelöst hat man hier die Ferienhäuser, die auf Stelzen über dem Wasser stehen. Wer ein Boot hat, kann direkt am gemieteten Ferienhaus anlegen.
Alles erinnert ein wenig an die Bauweise einiger Luxus Resorts in den inselreichen Badeparadiesen der Welt.
Touristenfahrten mit diesem Traditionsschiff kann man im Stadthafen von Lauterbach buchen.
Im Hintergrund ist die Insel Vilm zu sehen. Die Insel Vilm ist Biosphärenreservat und das Betreten nur im Rahmen einer geführten Tour erlaubt. Die Exkursionen nach Vilm hat einen exklusiven Charakter, denn pro Tag dürfen nicht mehr als 60 Besucher das größtenteils unberührte Naturparadies betreten. Der unberührte Urwald auf der Insel Vilm zeugen davon, dass der strenge Naturschutz sich über viele Jahre ausgezahlt hat. Hier kann man noch einige Baumriesen bestaunen, insbesondere, was deren Umfang betrifft. Der letzte nennenswerte Holzschlag auf dieser Insel soll schon fast 500 Jahre zurück liegen.
| Vilm |
Im Stadthafen hatten heute viele Lokalitäten geschlossen. Vermutlich öffnet man außerhalb der Saison nur am Wochenende. Der Hafen selbst, wurde gerade an einigen Stellen erneuert und am südlichen Ende gibt es jetzt neue Sitzgelegenheiten in einer parkähnlichen Atmosphäre und neu angepflanzten Blumenrabatten. Erinnert fast ein wenig an Schweden. Ein Besuch des Ortes Lauterbach lohnt sich - zumindest wenn man schon mal in der Nähe ist.
Morgen geht es voraussichtlich schon wieder weiter zu dem Ort, an dem der Törn begann.










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