Donnerstag, 02. September
Heute machen wir eine Tour zur Insel Farö. Allerdings ohne Segel - wir nehmen das Auto. Wir haben uns im Hafenbüro für umgerechnet 45,- € einen Toyota Yaris gemietet. Um 09:00 geht es los. Die Insel Farö liegt im Nordosten Gotlands und ist über eine Autofähre erreichbar.
Von Visby aus geht es rund 60 Kilometer die "Bundesstraße 148" entlang - zunächst nach Farösund. Das Übersetzen mit der Fähre ist in Schweden kostenlos und dauert nur wenige Minuten für die 1,9 Kilometer Strecke.
Auf der Fähre mit unserem "Kleinen". Zunächst geht es in das 10 km entfernte Raukagebiet Gamla Hamn bei Lauters.
Einer der bekanntesten Rauken dürfte wohl dieser "Hund" sein.
Weiter geht es nach Digerhuvud.
Verschiedene Arten versteinerter Korallen ...
Auf der kurvenreichen, anderthalbspurigen Straße geht es weiter Richtung Norden.
Die karge Landschaft hat einiges für Fotografen und Naturliebhaber zu bieten ...
Wir sehen etliche kleine Windmühlen. Diese hier ist nicht verschlossen und so haben wir sogar die Gelegenheit, sie von innen zu erkunden.
Eines der bekanntesten Raukengebiete Schwedens, mit einer Vielzahl von besonders großen und besonders bizarr geformten Rauken, befindet sich im Naturschutzgebiet Langhammars Naturreservat im Norden von Fårö. Es beheimatet an die 50 freistehende Kalksteinsäulen, die die natürliche Erosion von Wind und Wellen über Jahrtausende zu bizarren Rauken modelliert hat. Die Rauken erreichen an dieser Stelle Höhen von acht bis zehn Metern und stehen konzentriert entlang eines langen Kieselsteinstrandes an der Nordspitze der Halbinsel bei Klajvika.
Bei so viel frischer Luft und Bewegung knurrt uns dann irgendwann der Magen, doch Katrin hat schon einen Plan. Nicht weit entfernt, gibt es Mitten auf Fårö Crêperie Tati (in: Fårö Broskogs). Und die ist ein echter Hingucker ...
Auf dem Gelände eines Autofriedhofs mit Amerikanischen Oldtimern findet sich diese urige Restauration.
Wir befürchten bezogen auf die Wartezeiten schon das Schlimmste. Der riesige Parkplatz ist voller Gastautos und als wir reinkommen steht eine kleine Warteschlange vor der Kasse, an welcher man auch seine Bestellung aufgibt. Doch nach weniger als fünf Minuten bestellen wir und keine zehn Minuten später steht unser Essen auf dem Tisch. Und das sieht so aus ...
Schnell, lecker und zu einem angemessenen Preis, erhalten wir unseren Crêpe Elvis de Luxe mit Schinken, Käse, Ei, Kartoffeln und kleiner Salatgarnitur.
Mit vollem Bauch fahren wir nun noch den Engelska Kyrko Garden und das Ryssnäs Naturreservat im Südosten von Fårö an.
Am Ende sind wir knapp 40 Kilometer mit dem Auto auf Fårö unterwegs gewesen und haben etliche Kilometer zu Fuß hinter uns gebracht. Es geht zurück auf die Fähre, die uns wieder nach Fårösund übersetzt und dann retour nach Visby.
Morgen geht es wieder unter Segeln weiter nach Öland. Rund 45 Seemeilen bei vermutlich ganz gutem Segelwetter. Doch davon später mehr.


























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