Mittwoch, 1. September 2021

01.09.2021 VISBY auf Gotland

 Mittwoch, 01. September


Ach war das schön!  Eine ruhige Nacht ohne knarrende Festmacher. Gut ausgeschlafen und noch besser gelaunt sitzen wir noch vor dem Frühstück mit unserem ersten Kaffee im Cockpit. Die Sonne scheint bei 14° C. Im Windschatten kann man es gerade so ohne warme Sachen aushalten.


Heute erkunden wir  VISBYVisby ist eine Stadt mit rund 25.000 Einwohnern auf der schwedischen Ostseeinsel Gotland. Bekannt ist vor allem die gut erhaltene Stadtmauer mit Wehrtürmen aus dem Mittelalter. Zu den zahlreichen Kirchen der Stadt gehören die jahrhundertealte prächtige Sankt-Maria-Kirche und die mittelalterlichen Ruinen von St. Nikolai und St. Karin. Der kopfsteingepflasterte Hauptplatz Stora Torget ist von Cafés und Restaurants gesäumt.


Historisches: Gotland ist seit etwa 800 n. Chr. bewohnt und seit dem Mittelalter von Schweden, Dänen und den Deutschrittern immer wieder umkämpft. Visby wurde 1525 von Truppen der Hansestadt Lübeck angegriffen. Es wurden unter anderem alle Kirchen mit Ausnahme der deutschen Kaufmannskirche St. Marien, des heutigen Domes St. Maria, zerstört.



Von unserem Stadthafen (oben) sind es nur etwa fünf Minuten zu Fuß, bis wir die erste Parkanlage erreichen.


Hier finden wir Beete mit Kräutern und Gemüse. Unter anderem Dill, Petersilie, Salbei, verschiedene Arten Minze, Grünkohl, Kürbis. Das Ergebnis der ersten Geschmacksproble ...




Auch Mangold kann so dekorativ sein ...



Wir stoßen auf die ersten historischen Wehranlagen. Die Stadtmauer wurde ab Mitte des 13. Jahrhunderts zum Schutz der mittelalterlichen Handelsstadt erbaut und ist etwa dreieinhalb Kilometer lang.

Bemerkenswert ist der gute Erhaltungszustand der Stadtmauer, die die Altstadt von Visby fast lückenlos umgibt. Wo gibt es das sonst noch?






Fiskargränd (Fischergasse) ist eine malerische Gasse mit Blick auf einen der Dom-Türme.




Fast egal aus welcher Perspektive   -   scheinbar immer sieht man einen der Türme des Domes St. Maria.   Doch zuerst besuchen wir zwei der zerstörten Kirchen. Die Heilige Dreifaltigkeitskirche (Drotten – „Herrschaftskirche“) aus dem 13. Jahrhundert (rechts) und die St. Laurentius (St. Lars) Kirche bzw. deren byzantinischer Zentralbau (links).


 

 

 


 Die Drotten – „Herrschaftskirche(oben und unten)

 

 Kleine unbeleuchtete Stiegen laden zum abenteurern ein.

 

 

 


 

Die  St. Laurentius (St. Lars) Kirche (unten)






 


 Doch es gibt hier nicht nur Kirchenruinen ...

Die Gotlands Bryggeri ist eine schwedische Micro Brauerei aus Gotland, die seit 1995 existiert. Hier gibt es das Wisby Klosteröl.

Und, passend zu den Raukar (auch: Rauken) ...

... wobei das Schaf dem Stadtwappen von Visby entlehnt ist.



Die Domkirche zu Visby (schwedisch Visby domkyrka), oder der Dom zu Visby, der auch unter dem ursprünglichen Namen Sankt-Maria-Kirche bekannt ist, ist die einzige verbliebene mittelalterliche Hauptkirche der alten Hansestadt. Mit dem Bau wurde im 12. Jahrhundert, zunächst als dreischiffige romanische Basilika mit einem Querschiff als östlichem Abschluss begonnen. Die Kirche wurde mehrfach erweitert und umgebaut.

Die Domkirche zu Visby

Da wir es beide nicht so mit Kirche haben, beschäftigt uns mehr die Architektur. Zum Beispiel die hölzenernen Kirchturmdächer.


Die Domkirche zu Visby

 

 

Über den Dächern von Visby ...





Altes Holzhaus




Die östliche Stadtmauer ...



In diesem schönen Gebäude, nahe dem Stadthafen, sitzt zufällig das Deutsche Honorarkonsulat.


Das war unsere Fotoauswahl aus unserer heutigen Stadtbesichtigung. Falls wir nicht zu müde sind, machen wir noch eine kurze abendliche Stadtrunde und reichen in diesem Fall noch einige Bilder nach.

Und hier sind sie ...

Die Domkirche zu Visby. 
Um 20:00 ertönt ein Glockenspiel aus 45 Glocken (siehe nachfolgendes Video)

 








Der Stadthafen bei Nacht




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