Donnerstag, 26. September 2019

23.09.2019_Die Schäre der Woche.

Montag, 23. September


Um 11.50 startet unser Segeltag zunächst mit dem morgentlichen Reinigen des Ankergeschirrs. Fast immer in dieser Region, zahlt man die in der Regel guten Halt bietenden Tongründe, mit einem intensiven Reinigungsprocedere von Anker und Ankerkette. Da wir zwei davon haben und regelmäsig benutzen, sind sowohl Gerd am Bug, als auch ich am Heck, gleichermaßen beschäftigt.


Irgendwann ist alles wieder einsatzbereit und wir verlassen die Bucht. Es geht vorbei an Bootsgaragen ...


... und der aus der Hinfahrt bereits beschriebenen Kormoranschäre. Auf Wunsch eines Crewmitglieds nehme ich die an "Jurassic Park" erinnernde Kulisse noch einmal auf.





Heute weht uns der Wind mit einer leichten Brise von 2 Beaufort mehr oder weniger entgegen. Wir entschließen uns für eine kurze Etappe unter Motor. Die Schweden haben wie gewohnt die Ruhe weg, setzen Vollzeug und treiben fast bewegungslos über die See. Das ist uns selbst im Urlaub zu gemächlich.


Unser heutiges Ziel ist die Bucht Kolmosö, knapp 11 Seemeilen entfernt. Wieder gelingt uns ein schöner Anleger mit Heckanker und Bugfestmacher direkt an einer Schäre. Wir haben die Möglichkeit, uns auf einem Inselrundgang ein wenig die Beine zu vertreten.


Hier gefällt es uns richtig gut und so gibt es allerhand zu fotografieren ...




Ein Hundekopf aus Stein

Diese Holzbohle würde auch als Exponat hinter Glas passen. Leider gehen die Details auf dem Foto unter.

Granit mit ungewöhnlicher Zeichnung


Totholz



Gar nicht so selten finden wir Baumstämme und Äste, die sich mehrfach um ihre eigene Achse gedreht haben.



Kein Luftbild einer Jucca-Palmen-Plantage, sonder Sternmoos - ca. 1 cm groß.

Roter Täubling
Mit Hunger kommen wir  von unserer Erkundung zurück. Unterwegs haben wir bereits wieder etliche tote Baumstämme gefunden. Schnell ist der Entschluss gefasst: "Ein Lagerfeuer muss her!"
Weil es sich bewährt hat, stellt Gerd sich in die Küche, während ich Holz sammle und Feuer mache.


Wenig später ist alles fertig. Das Feuer lodert  und Gerd hat  Schweinemedaillons und Bratkartoffeln gebraten. Die füllt er in zwei heiße Steingutschalen - so bleibt alles warm. Gegessen wird am Lagerfeuer und ein Bier darf natürlich nicht fehlen. Diesmal ist tätsachlich alles noch ein bischen schöner als beim perfekten letzten Mal. Unglaublich!


Alle nachfolgenden Fotos sind in "Neutraleinstellung" fotografiert und nicht nachbearbeitet!


















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