Die Schären im südöstlichen Schweden sind im Gegensatz zu den Schären Westschwedens bewaldet oder zumindest mit Sträuchern bewachsen. Viele sind als Naturschutzgebiete ausgewiesen und dort, wo es speziell um seltene Tiere aber auch Brutkolonien diverser Vogelarten geht, ist deren Betreten strengstens verboten.
Zum Teil dienen die Schären auch als Weidegründe für Kühe oder Schafe. Auf den Wasserflächen zwischen den Schären wird Fischzucht betrieben. Eine dieser Fischzuchtanlagen ist hier zu sehen::
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| Manche Schären sind einfach nur schön .... |
Zwischendrin finden sich immer wieder Seezeichen. Einige mehr mit historischen Wert, andere noch aktuell. In jedem Fall eine Art Backup, falls die moderne Elektronik wie Plotter, Tablets und dgl. mal ihren Geist aufgibt oder gerade keine GPS-Daten verarbeiten kann, wie in meinem Fall gerade vor wenigen Tagen geschehen. Nachfolgend ein sogenanntes Richtfeuer, bestehend aus Ober- (hinten) und Unterfeuer (vorne). Fährt man von See kommend auf dieses Richtfeuer zu, so ist der Kurs korrekt, wenn die Spitzen von Ober- und Unterfeuer genau in Deckung übereinander stehen. Andernfalls muss der Kurs korrigiert werden, um nicht auf eine der vielen Untiefen aufzulaufen.
Vögel und Insekten nutzen gerne vorbeifahrende Boote, um sich eine Verschnaufpause beim Überflug über die teils zig Kilometer breiten Meeresabschnitte zu verschaffen. In diesem Falle eine entkräftet scheinende Hummel, die ich erst mal mit ein wenig braunem Rohrzucker, aufgelöst in ein paar Regentropfen, versorgt habe. Was die Bordbar halt so hergibt …
Nachdem die Hummel wieder wegflog, zog dieses Schlechtwettergebiet mit ergiebigen Niederschlägen vorbei. Ich befürchte das Schlimmste … RIP ...
... aber es zog noch vor mir durch. Alles gut.
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| Begegnungen im Dunst |
Utklippan, ein kleiner Fischerei- und Nothafen, bestehend aus zwei kleinen Schären, der Norraskär und Södraskär. Unter Seglern mit einem fast schon legendären Bekanntheitsgrad. Unter anderem vermutlich, weil man von der Nordschäre, an der sich der Anleger befindet, mit dem Ruderboote zur Südschäre muss, um beim Hafenmeister sein Liegegeld zu entrichten. Im Sommer oft überfüllt. So sah es auch heute aus der Ferne (ca. 5 km) aus. Aber wenigsten habe ich das Eiland jetzt mal von weitem gesehen. Gut das es Teleobjektive gibt, die das über diese Entfernung möglich machen …
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| Auf der Zielgeraden im Kalmarsund |
Das Glück war mir heute hold und ich erwischte die letzte Lücke in diesem kleinen und völlig überfüllten Hafen von Kristianopel. Egal.
-Anhang von Katrin-
Der Hafen Kristianopel aus der Vogelperspektive (Foto aus dem Netz). Am Sonntagabend ist er laut Harry nun wieder so leer wie auf dem Foto unten.
Ari's Track am 13.07.2019:












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