Schon allein deshalb, weil sich bei diesem Traumwetter unsere Frühstückszeiten mehr und mehr in die Länge ziehen. Und dazu noch Fjällbacka :)
Und heute mussten wir noch dringend mit meiner Mutti telefonieren. Sie ist 85 Jahre alt geworden und fit wie ein Turnschuh. Alles Gute, Mutsch - wir holen den Geburtstag auf alle Fälle nach. Schönen Gruß in die ganze Geburtstagsrunde am Wochenende.
Wie schon gesagt, gegen halb elf legten wir völlig entspannt bei lauem Lüftchen ab.
Tschüss, Fjällbacka ...
Mit Wind war heute überhaupt nicht zu rechnen. Auch die ab Mittag aufziehenden Wolken sollte nichts vernünftiges mitbringen - außer Regen. Der soll aber erst so richtig ab der Nacht aufkommen. Die verschiedenen Wetterberichte streiten sich noch ...
Auch heute blieben wir fast komplett innerhalb der Schären. So tuckerten wir unter Motor erneut durch dem Hamburgsund und fuhren durch den Sotenkanal.
Die kleine Drehbrücke im Sotenkanal sollte eigentlich ca. 1 sm, bevor man sie erreicht, angefunkt werden. Gut - Funkgerät auf Kanal 06 gestellt und auf englisch lospalavert. Für diese Art der Kommunikation reicht mein lustiges Schul-Englisch übrigens völlig. Leider erhielt ich keine Antwort. Aber ich bin ja eine Frau - also habe ich es dreimal probiert. Nichts. Dann nicht - pfe. Kaum kamen wir um die letzte Kurve herum und sahen die Brücke, wechselte das Signal der Drehbrücke für uns von "Durchfahrt verboten" (rotes Dauerlicht) auf "Öffnung zu erwarten" (rotes Blinklicht). Als wir dann bei grün durchfuhren, winkte fröhlich der Brückenwart - der Mann der wenigen Worten :)
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| Die Drehbrücke im Sotenkanal |
Foto oben und unten: im Sotenkanal
Und weiter ging s durch die Bohusläner Schären. Zwischendurch immer wieder schöne Felsen, einsame Häuser, witzige Begegnungen mit anderen Booten - überwiegend übrigens aus aus Norwegen. Neben den Schweden natürlich. Deutsche Boote treffen wir eher selten an.Nur kein Segeln. Unser einziger, sehr kläglicher Versuch schlug fehl.
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| Ein Wetterwechsel steht an - die ersten Wolken ziehen auf |
Als erstes kam Smögen um die Ecke.
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| Kletterunterricht an den Felsen vor Smögen |
Wir bereiteten das Boot für den Anleger vor und fuhren in den Stadthafen. Eigentlich fährt man in Smögen in keinen Hafen, sondern direkt in den Ort. Anstelle einer Straße ist dort halt ein Stichkanal, wo links und rechts am Ufer festgemacht werden kann. Wir fanden auch sofort einen Liegeplatz - und waren enttäuscht. Was für ein Zirkus. Massen an Touristen schlenderten den schmalen Bürgersteig entlang (gefühlt direkt durchs Cockpit), der Ort bestand nur aus Fastfood- und Souvenierläden ... und zur Krönung wurde am gegenüberliegenden Ufer gerade eine neue Wohnanlage hochgezogen. Baulärm und Staub ohne Ende. Bloß weg hier.
Da wir erstmal genug von "Stadt" hatten, flüchteten wir vorbei an Kungshamn in den uns schon bekannten Hafen Malmön.
Nur eine Stunde von Smögen entfernt, kam der Hafen Malmön uns mit seiner Ruhe vor wie auf einem anderen Planeten. Bewaldete Schären, eine quietsche-gelbe Seilfähre, ein leerer Hafen - perfekt. Kein Strom an der Säule - blöd. Aber das bekam der etwas fragwürdige "Hafenmeister"/Kioskbesitzer im Laufe des Abends noch hin.
Da aus dem für morgen angesagten Starkregen nur noch ein bedeckter Himmel geworden ist, werden wir zur gewohnten Zeit weiterziehen. Wir haben noch eine Verabredung diese Woche, auf welche wir uns schon sehr freuen. Aber dazu dann mehr, wenn es soweit ist.
Unser heutiger Törn (25 sm in 4:50 h)):








Die Verabredung freut sich auch!! Tolle Tour, ach , ich kann nicht genug von Photos haben !! :)) Bis bald!
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