Gegen 9:30 Uhr legten wir nach einem gemütlichen Frühstück in Malmön ab.
Der Himmel war heute eher bedeckt, was wir dankend annahmen. So langsam sind wir von der Sonne "gut durch", trotz Sonnencreme und Sonnenhut.
Der Wind kam heute aus Süd und schob uns von gemütlich mit 4 ktn bis recht sportlich mit 7 ktn - je nach Landabdeckung - durch die Schären, immer weiter gen Norden.
Am abenteuerlichsten war heute unser Ausflug ins offene Wasser. Da ich vor lauter Filmerei vergessen hatte, Harry am Steuer auf den richtigen Abzweig hinzuweisen, wurde unsere "Offshore-Strecke" etwas länger als geplant. Sofort waren wir bei 5 Bft umgeben von ein Meter hohen Wellen, die ziemlich fies von achtern kamen. Wir holten die im Windschatten des Großsegels rumpatschende Genua ein und fuhren nur unter völlig offenem Groß. Das reichte immerhin für eine Geschwindigkeit von gut 7 ktn.
Zurück in die Schären waren wir nach gut dreieinhalb Stunden auch schon fast am Ziel - der Hamburgsund.
Nach den rauen Gebaren des Meeres "da draußen" erwartete uns hier fast schlagartig eine heile Welt. Hohe Schären deckten Wind und Wellen ab, die Sonne schien und uns umgab eine traumhafte Landschaft grün bewachsener Schären und hübsche Ortschaften dazwischen.
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| ... uuuund .... meins!!! |
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| Abgestellt. Fährt nicht mehr so gut. |
Nicht minder romantisch ist unser Liegeplatz. An einem niegel-nagel-neuen Gästesteg liegen wir - nach einem Sahne-Anleger zwischen zwei Booten - längsseits.
Aber, ... erstmal schauen.
Da sich der Hafenmeister und alle Servicegebäude auf der anderen Uferseite befinden, müssen wir zum Bezahlen, Müll entsorgen oder heute Abend zum Duschen mit der Fähre fahren. Die Fährlinie liegt keine 100 m hinter unserem Liegeplatz, die Verbindung ist keine 300 m breit und kostenlos. Erstaunlicherweise ist diese Seilfähre sehr leise; die Nacht sollte also trotz der Nähe zur Fähre ungestört sein.
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| Wie aufregend ... :) |
Natürlich haben wir die Fähre gleich ausprobiert und sind "rüber in die Stadt" gefahren. Es gibt wohl keinen festen Takt - man fährt anscheinend nach Bedarf.
Kaum waren wir an Bord, ging es los.
Und das Städtchen - wirklich schön, alles top in Ordnung, jedes Haus wie neu gestrichen, ein Supermarkt, ein Bootsladen, Boutiquen, sogar eine Galerie, diverse Restaurants ... und soooo lecker Eis.

Morgen werden wir nach heutiger Planung wieder weiterfahren. Nur das Tagesziel ist noch offen ... aber es wird nördlicher liegen als wir heute ...



























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