Wir. Nicht ganz freiwillig, aber vernunftsbedingt. Wir ziehen weiter gen Osten - und beginnen damit heute unseren Rückweg.
Aloha, schöne Paradiesbukta. Irgendwann schauen wir bestimmt nochmal vorbei.
Unser heutiger Schlag ist der Stimmung angemessen kurz. Und spät; wir legen erst gegen 11 Uhr ab. Wir wollen in den Norden der schwedischen Westküste und uns von dort ganz langsam südwärts bewegen.
Mangels Internetanbindung hatten wir keinen aktuellen Wetterbericht. Es hieß Nase aus dem Fjord halten und gucken, was da so los ist.
Am Ausgang des Langangenfjord lief es flott unter Segel, bis Höhe Stavern kamen wir gut voran. Nach drei Stunden verließ uns der letzte Windhauch und wir mussten den Motor anwerfen.
Daher schon vorher unsere Kursänderung - wir werden Norwegen doch noch nicht ganz verlassen. Der Wind war zu mau und zu ungünstig für unseren Kurs gen Grebbestad. Wir entschieden uns, die Südküste Norwegens Richtung Oslofjord, also gen Ost, entlangzufahren.
Nach vier Stunden schöner Tour vor den Außenschären tauchten wir wieder in die Shchären Norwegens ein. Wir hatten uns für den Hafen Verdens Ende, einer Empfehlung von Freunden folgend, entschieden. Verdens Ende - das Ende der Welt, spuki. Dieser Name passt gut in unsere Gefühlswelt. Dieser Hafen wird unser kleines Norwegenabenteuer beenden.
Vorgewarnt achteten wir beim Anlegen auf eine Stufe unter Wasser. Ob diese damit gemeint war, werden wir noch erfahren. Für uns heute ungefährlich, aber beim Anlegen traut man sich nur schrittweise näher an den Kai. Fragt nicht, wo der Übergang vom Grün- zum Steinzeug ist. Es ist nicht zu erkennen.
An Land steht oben auf einem Hügel ein altes Leuchtfeuer.
Nach dem Anlegen, dem Anlegerbier, dem Anlegerhafenrundgang und dem Anlegerschläfchen gab es ein Anlegermittagsessen. Danach kümmerte ich mich erstmal um den Blog aus der Paradiesbucht. Endlich Netz!
Abends gingen wir im Licht der untergehenden Sonne in die Schären von Verdens Ende. Eine wunderschöne, bizarre, raue und farbenfrohe Landschaft. Da kann man nicht viel drüber quatschen, nur zeigen:
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| Hier rumzuklettern macht großen Spaß |
Nach unserer Rückkehr war der Hafen und das Gelände dahinter endlich leer. Am Tag wimmelt es hier von Touristen. Ich verglich es mit dem Trubel um die Leuchttürme von Kap Arkona. Jetzt ist es bis auf den Wind still.
Mal schauen, ob wir es morgen schaffen, Norwegen zu verlassen. Die Vernunft sagt ja, die Seele schreit nach mehr ...
Unser Track:






















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