Frühstück im Cockpit, mit Sonnenhut. Sieht zwar doof aus, hilft aber ungemein - der Planet brennt ungebremst.
Noch den Müll zum Container bringen, das Logbuch aktualisieren, das Boot gründlich aufklaren, unter Deck Sachen wegsortieren - es treibt uns nicht gerade aus dem Hafen. Merkt man das?
Kurz nach 11 Uhr gibt es keine Ausreden mehr. Wir holen die Leinen ein und legen in fast völliger Windstille ab.
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| Bye-bye Verdens Ende und damit Norwegen |
Nachdem wir aus dem steinigen "Gekrümel" um die Schären das Hafens raus sind, setzen wir die Segel. Naaaja - immerhin bewegen wir uns fort. Nach einer Viertelstunde geben wir auf, holen die Segel wieder ein und starten den Motor. 1,5 ktn sind nun wirklich zu langsam.
Knapp zwei Stunden später, mitten zwischen Norwegen und Schweden, versuchen wir es erneut.
Wir "rasen" unter voller Besegelung mit drei bis vier Knoten unserem heutigen Ziel entgegen. Es geht nach Koster, speziell in den Sund zwischen Nord- und Südkoster. Eine schwedische Doppelinsel ganz oben im Norden, vor Strömstad liegend. Wir haben es nicht sehr eilig; wollen wir doch warten, bis die Wochenendausflügler den Hafen räumen. Koster ist ein beliebtes Ausflugsziel für Norweger und Schweden.
Kurz vor der Einfahrt in den Sund, schon unter Motor, entdeckt Harry eine Robbe im Wasser, nicht weit von uns entfernt. Kurz darauf eine zweite - hier muss wohl in der Nähe eine Kolonie sein. Wir waren nur erstaunt, wie nah sie dem Sund kommen, in dem auch große Fähren nach Strömstad verkehren.
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| Der kleine dunkle Punkt ist eine von diesen sehr flinken Robben :) |
Gegen 15:30 Uhr legen wir an einem schönen langen Steg längsseits an. Um uns herum überwiegend Norweger, ein paar vereinzelte Schweden.
Schön hier. Viele kleine valunrote Bootshäuser entlang der Wasserkante, ein uriges Kiosk-Restaurant, mit Eis- und Andenkenverkauf.
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| Die Fähre nach Syd-Koster |
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| Die Fähre nach Strömstad |
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| Wir sind für diese Nacht Nr. 30 :-) ... endlich mal nicht diese nervigen Klebestreifen am Seezaun |
Der Rest des Tages verläuft ruhig und unspektäkulär. Wir sind immer noch im "Paradisbuktan"-Modus. Bloß keine Hektik, erstmal sitzen und gucken. Ein Anlegebier, ein Schläfchen, Liegegeld bezahlen und
.... DIE URSACHE für die Funktionsstörung des Autopiloten FINDEN!!!!!!!!!!! Yeah!
Komischerweise ist alles gut, seit ich eines dieser vielen Seatalk-Kabel ab(!)gezogen habe. Kaum steckt es wieder, fällt das halbe Netz aus ... ich werde wohl nie ein Fan von Raymarine und seinem Seatalk-Netz. Mir fehlt mein tolles Garmin-Netz, das wir auf der Mariner hatten! Jedes Gerät ein Kabel und gut.
Wir werden morgen wohl früh genug mitbekommen, ob das heute die Lösung war und wir in diesem Urlaub endlich mit Autopilot fahren können. Miststück!
Zum Abschluss noch unser heutiger Track:











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