der geplante Törn wird mit 24 sm recht kurz, das Wetter ist von Beginn an traumhaft - wir hetzen uns nicht gerade, bevor wir ablegen. Wind war erstmal nicht zu erwarten - was das spiegelglatte Wasser im Hafen deutlich zeigte.
Irgendwann trollten wir uns dann doch und legten kurz vor halb elf ab. Unter Motor ging es raus, zwischen Koster-Nord und -Süd, dann rechts ab und schräg rüber zum schwedischen Festland. Alles unter Motor, weil wir genau gegen den Wind aus Südost anfuhren. In der Nähe der Insel Koster suchten wir noch sehr intensiv nach den Robben. Nur in der Ferne waren ein paar kleine Köpfe im Wasser zu sehen.
Kurz bevor wir wieder in die Schären vor dem Festland eintauchten, stimmte endlich die Richtung und wir setzten die Segel. Mhm, 3,4 ktn ... nicht gerade Autobahn. Nach einer halben Stunde war auch dieser klägliche Wind wieder weg. Motor an, weiter durch die schöne Landschaft. Zehn Minuten später war der Wind endlich richtig da und wir setzten wieder die Segel. Endlich Zeit, die Gegend zu genießen - wir waren im Schnitt mit 3-4 ktn unterwegs.
Während ich so am "rumknipsen" war ...
... fiel mir beim kurzen Kontrollblick auf den Monitor der Kamera auf folgendem Foto etwas auf ...
... schaute wieder nach vorn und ... das gibt es doch nicht! Da sucht man sich die Augen wund und dann liegt einem so eine schöne runde Ausgabe direkt vor der Nase ...
Weiter gehts durch die Schärenwelt. Man sah viele einsame Häuser ....
... wichtige Hinweisschilder - hier für einen fiesen Felsen knapp unter der Wasseroberfläche ...
... die ruhige Fahrweise ließ auch das Angeln zu ,,.
... wir sahen recht gewagte Konstruktionen ...
![]() |
Das ist die Passage durch den Havstensund. Kurze Zeit waren wir stark in Versuchung, hier zu bleiben. Neben dem Gasthafen direkt im Sund gab es vor und hinter dem Sund schöne Ankerplätze.
Oh, schon da Hier bitte links abbiegen - unser Zielhafen ist keine 2 Meilen entfernt.
Fjällbacka - mein Wunschziel schon im letzten Jahr. Dieser Ort ist Zentrum der schwedischen Krimiserie von Camilla Läckberg, deren Bücher ist verschlungen habe. Und er ist sehr schön.
Es ist laut Hafenguide im Sommer recht schwierig, hier einen Liegeplatz zu bekommen. Aber wir haben Glück - es ist noch früh am Tag und die Saison ist hier noch in den Startlöchern.
Wir liegen recht urig, mit schönem Blick auf die Stadt und Felsen mittendrin.
Der Rest des Tages ist schnell erzählt. Ein langer Rundgang durch den Ort, ein paar frische Lebensmittel gekauft, ein Eis genascht und wieder zurück zum Boot. Ausruhen, Abendessen, Blog schreiben und wieder ausruhen, ein Glas Rotwein in der Hand, nebenan spielt jemand leise Gitarre - alles mit Blick auf Fjällbacka. Ich bin seelig.
Unser heutiger Track:
















Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen