Sonntag, 9. September 2018

09.09.18 Borgholm auf Öland

Lange schlafen, zum Aufwachen richtig Zeit lassen, erst recht zum Frühstück.
So ein Hafentag ist auch mal was Schönes.

Wir sind mit allem fertig und bereit, die Burgruine zu erstürmen. Gut, wir kommen 500 m weit, da fällt uns diese "interessante" Wolkenformation im Süden des Kalmarsundes ins Auge:


Huch, Regenwolken mit dickem, weißen Böenkragen. Na, dann mal schnurstracks zurück zum Boot. Wir wettern den kleinen Guss unter Deck ab und machen uns in den letzten feinen Nieseltropfen erneut auf in den kleinen Ort, Richtung Burgruine. Ein kleiner Marsch von 1,5 km durch den Ort direkt am Hafen ...

Ich ... schaffe ... es .... ich ...will ... es .... mitnehmen ... 

....und die Parkanlage Borgehage (ein Wald, urig wild und natürlich belassen) ....



und schon standen wir ihr zu Füßen ...

Für die vielen abgestorbenen Bäume fanden wir keine Erklärung 

Alles Wichtige zum Bauwerk findet ihr hier ==> klick.
Erst einmal lerne ich, dass es keine Burg- sondern eine Schlossruine ist. Der nette Mensch an der Kasse verweist auf eine App fürs Handy, welche als elektronischer Gebäudeführer funktioniert - sehr modern. Das Bauwerk ist auch als Ruine noch sehr beeindruckend. Wir stromerten eine ganze Weile durch die Innen- und Außenanlagen und die kleinen Installationen im Museumsteil.
Hier ein paar fotografische Eindrücke:







Von ganz oben hatte man eine sehr schöne Aussicht ... 

.... ich könnte hier ewig sitzen und gucken ... 

... auf den Kalmarsund und die schwedische Ostküste ...

... auf Borgholm ... 

... und auf unser Boot. Ari ganz allein im Hafen.

Da sind wir wieder runtergegangen - aber Harry musste vorgehen. Brr, dunkel.

Beim Verlassen der Anlage gönnen wir uns noch ein Eis auf den Weg. Juchu, endlich mal nicht die ewige Langnese-Speisekarte, sondern "Einheimisches".
Und da ist für mich sofort klar, was ich nehme: Lakritz-Eis:


Geformt wie eine gute alte Salmiakpastille (die sehr guten, ausm Osten!) und LECKER! Das Eis innendrin mit Lakritzgeschmack, der Außenmantel statt Schokolade aus deftigstem Salmiak und Lakritz. Der Oberhammer. Warum gibt es sowas nicht in Deutschland. Selbst Magnum hat hier eine Lakritzsorte im Angebot .... mimimi.



Den Rückweg legen wir direkt durch den kleinen Ort.

Uns gefallen hier in Schweden immer wieder die liebevoll gepflegten kleinen Parkanlagen. Egal, wie klein der Ort ist, man findet sie fast überall.


Zurück am Boot sind wir ein wenig fußlahm und halten ein Siesta. Der Rest des Abends wird mit Kochen, Essen, Musik hören, Fotos sichten und Blogschreiben verbracht.

Morgen soll es weiter nach Kalmar gehen. Noch herrscht leichter Wind aus Süd, aber für 15 Seemeilen verträgt man das schon mal, fast direkt auf die Nase - der Motor muss es richten. Dort warten wir dann auf das richtige Wetterfenster, um Richtung Heimat weiter zu kommen.
Und ein wenig zu feiern gibt es ja auch noch ...



1 Kommentar:

  1. Sehr schöne Seite!
    Und ich gebe absolut recht mit dem Salmiakki-Eis! Hab' Entzugserscheinungen! :-)

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