Noch mehr konnten wir (mit Hilfe des Wetters) das Ende unseres Törns nicht hinauszögern.
Wir hatten kaum Wind, als wir Lauterbach verließen, draußen auf dem Wasser nicht viel mehr.
Wir ließen den Motor noch tuckern, bis wir aus dem Windschatten der Insel Vilm hinaus kamen.
Ab da saßen wir es aus - wir hatten Zeit. Mit knapp 3-4 ktn dümpelten wir in bester Laune den Rügenschen und Greifswalder Bodden herunter. Bis zur Fährlinie Stahlbrode hielten wir durch. Aber bei 1 Bft treibt dich eigentlich nur noch die Welle voran - dass ist nicht mehr schön.
Motor an und die letzten 5 sm dann doch motort.
Unser neuer Liegeplatz war, wie versprochen, reserviert und wartete auf unsere Ankunft.
Am Abend saßen wir auf dem Vordeck im schönen Sonnenuntergang über der Halbinsel Dewin.
Am Sonnabend trudelten pünktlich zum Frühstück Denise und Keno ein - mit unserem und ihrem Auto. Für diesen Service verwöhnen wir sie einen Tag lang an Bord mit einem kleinen Segelausflug, Ankern in einer Bucht des Strelasund, Baden, Grillen, Chillen.
Als am Nachmittag das angedrohte Gewitter aufzog, packten wir schnell zusammen. Kurz vor unserem Hafen sahen wir die Blitze über Stralsund und schon kam der Regen. In einem kräftigen Gewitterguss legten wir im Hafen an und legten als erstes die klitschnassen Sachen ab. Die Kinder blieben noch über Nacht und mussten heute, Sonntag, gleich nach dem Frühstück wieder los.
Nu sind wa da ... komisches Gefühl.
Die letzten drei Wochen kommen uns zurückgeblickt viel länger vor. So viel haben wir in dieser Zeit erlebt.
Aus der direkten Route von 400 sm (Andijk - Neuhof) sind durch unseren Urlaubs-Umweg 600 sm geworden. Wir waren in 10 verschiedenen Häfen in vier verschiedenen Ländern.
Das Boot und wir haben sich ganz gut kennengelernt. Nun geht es an den (für mich sehr schmerzhaften) Verkauf des kleineren Bootes - aber es muss nun mal sein.
Noch genießen wir die letzten Stunden im Hafen, räumen am Boot auf, schauen nach der "Mariner" und holen die letzten Sachen von Bord.
Aber mit diesem Überführungs-Törn wird dieser Blog nicht enden. Ich werde (auf vielfachem Wunsch hin) hier weiter über unsere Segeltörns an Wochenenden und Urlauben schreiben; über die Entwicklung des neuen alten Bootes, über Segelfreuden und Seglerleid.
Über ein Hobby, was einfach nur fasziniert.




Toller Törn, mit Befahren von Wattenmeer, Nordsee, Elbe und NOK !
AntwortenLöschenDa darf die Brust der Ari-Crew schon ein wenig anschwellen.... 😉
k.
Dankeschön - es schwillt schon 😂
AntwortenLöschenSchön das Du den Blog weiter fortführst! Darauf freue ich mich auch schon! Und noch mehr die Ari live kennenzulernen. Auf jeden Fall ihr füllt euch jetzt schon vertraut und das finde ich toll! Dann war es genau dir richtige Wahl! Bis bald , lg
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