Wir starten spät in die Saison 2018, wie so viele.
Der Winter will nicht weichen, zu Ostern liegt an der Küste sogar wieder Schnee.
Dabei haben wir doch so viel vor. Die Farbschichten am Unterschiff bröckeln lustig vor sich hin, der Generator bläst seine Abgase mehr ins Cockpit als zum Auspuff hinaus, der Rumpf schreit an so mancher Stelle nach Füllen, Schleifen und Polieren.
Ende April konnten wir endlich starten. Bei schönstem Sonnenschein wurde die Dicke aus ihrem Winterkleid gepellt, vom Stützkorsett befreit und lag nun bearbeitungsreif vor uns.
Das Abspachteln der Farbe am Unterwasserschiff mit 2 cm und 3 cm breiten Spachteln sowie das anschließende Schleifen mit Maschine waren echte Knochenarbeit. Abends fielen wir todmüde in die Koje.
Zum Glück ließ das Wetter genug Zeit, damit Harry danach - zurückgelassen im Hafen - den Farbauftrag sowie all die anderen Arbeiten erledigen konnte. Allein der Generator blieb unerledigt, aber an den kommen wir auch noch ran, wenn Ari bereits im Wasser liegt.

Seit dem 12. Mai nun liegt sie im Wasser, das Rigg steht, die Segel sind angeschlagen, unter Deck wurde aufgeräumt, saubergemacht und entrümpelt. Die Wassertanks sind vom Frostschtz befreit und nutzbar. Die ersten Sachen wie Getränke und haltbare Lebensmittel haben wir auch schon eingepackt und unter Deck gestaut.
Irgendwann nach dem 16. Mai soll es losgehen, wir haben 3 Wochen Urlaub. Es gibt kein bestimmtes Ziel, außer: Segeln. Schönes, stressfreies Segeln mit viel Erholung. Natürlich werde ich hier berichten.
Bis dahin muss der Blick auf unseren Heimathafen Neuhof in schönster Ostsee-Abend-Stimmung genügen:








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