Christiansø.
Abfahrt aus Nexø. Hier fiel uns der Abschied nicht so schwer. Der Hafen war nicht so groß, aber praktisch. Aber das war es auch schon. Da die Saison hier noch nicht gestartet ist (erst im Juni gehts los), war weit und breit niemand zu finden, der uns die notwendigen Guthabenkarten für Landstrom, Duschen und Toilettennutzung verkaufen wollte. Ganz geschweige von der Hafengebühr. Der Verweis auf einen Laden im Hafen brachte uns auch nicht weiter. Samstag nach 18 Uhr war er geschlossen und am Sonntag sowieso. Normalerweise hinterlassen wir ein geschätztes Liegegeld im Briefkasten beim Hafenmeister , aber auch dieser war nirgendwo zu entdecken.
So machten wir uns gegen halb zehn Uhr wie die Zechpreller auf zum Start. Komisches Gefühl ....
Die Ostsee lag wieder platt wie ein Laken, die Sonne brannte dafür umso mehr.
Heute musste uns der Motor, der dicke Flautenschieber, nur 15 sm weiterbringen.
| Svaneke an der Ostseite Bornholms |
| Jeder scheint hier zu angeln. Vom Steg, vom Boot, egal - Hauptsache Angeln :) |
Dann waren wir über die Nordspitze Bornholms hinaus und fast schon im Hafen von Christiansø angekommen.
Das kleine Eiland übertraf alle unsere Erwartungen. Nicht nur, dass wir aufgrund der frühen Tageszeit noch einen der wenigen Plätze direkt am Kai ergattern konnten, auch das "drumherum" ist ... ja wie? ... umwerfend! Eine ehemalige kleine Festungsanlage, sehr gut erhalten, in einer herb-schönen Ostseelandschaft. Die folgenden Fotos sind nur eine "kleine" Auswahl unserer vielfältigen Eindrücke.
Nach Abfahrt der Fähre mit den Tagestouristen um 14 Uhr zog endgültig Ruhe in den Ort. Bis auf ein paar Übernachtungsgäste der Boote und wenigen Ferienhäuser traf man nur noch auf die Einwohner des Eilands. Traumhafte Ruhe in mitten einer kleinen Traumwelt.
| Einer der vielen Bewohner des idyllisch gelegenen Froschteichs. Wat'n Lärm hier .... quak, quak, quak. |
| Spiegelspielerei |
| Die ist nicht kaputt, nur sehr entspannt. |
| Hier tummelt sich der Entennachwuchs. |
| Für Dirk! Kurze Hose, T-Shirt (OK, Nicki) und warme Sonne satt. |
| Heimathafen ... hier? Gerne! |
Wir sitzen bis zum Abend im Cockpit oder stromern immer wieder mal los, um uns die eine oder andere Ecke der kleinen Doppelinsel anzusehen. Und zu Fotografieren.
Nun die Fotos - ja, viele, aber noch weniger wäre Frevel gewesen :-)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen