Aber heute, zum ersten Mal seit unserer Abfahrt aus dem Heimathafen Neuhof, haben wir segelbaren Wind. So ging es unter Motor raus aus der Doppelinsel, rum um das südliche Ende und beim Einlenken nach Norden kamen die Segel raus. Yippieayee! Bei erst schwachen drei Beaufort, später knappen vier Beaufort rauschte Ari mit bis zu 8 ktn durchs Ostseewasser. Allerdings kam der Wind nördlicher als noch vorausgesagt. Der direkte Absprung nach Karlskrona oder dessen Nähe klappte nicht.
| Algenblüte |
Damit wir beim Nordost-Wind nicht völlig verhungern, ließen wir uns noch etwas abfallen, denn nordwestlich unseres Kurses lag ja noch so ein Inselschatz - Hanö.
Da das Segeln bei drei Beaufort und Halbwind (Wind direkt von der Seite) sehr entspannt ist, konnte jeweils einer von uns für einige Zeit unter Deck und bei Wellenrauschen in der Koje entspannen. Lange blieb man dabei nicht wach. Das Schaukeln des Bootes und das Rauschen am Rumpf haben dieselbe Wirkung wie der Motor eines fahrendes Autos ... zack, schon biste weg.
Und zack, biste da. Nach 48 sm in 7 Stunden kamen wir im gut gefüllten Hafen von Hanö an.
Hanö liegt in der gleichnamigen Hanöbucht, südlich von Karlshamn und südwestlich von Karlskrona.
| Der Hafen von der Meerseite aus. Im Hintergrund das Festland Südostschwedens. |
| Disput mit einem bettelnden Schwan |
| Kaum sind die Leinen draußen, werden sie auch schon genutzt |
| Eine kleine deutsche Kolonie :-) ... und wo die Deutschen festmachen, herrrrscht Ordnung |
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