Samstag, 26. Mai 2018

26.05.18_Regenasyl

Seit gestern liegen wir im Stadthafen von Karlskrona.

Der Unterschied zu den letzten Tagen inmitten der schwedischen Schären kann nicht krasser sein. Der Hafen liegt, wie der Name schon sagt, mitten in der aus Inseln bestehenden Stadt. So sind Straßen und Touristen nicht weit und alles in allem etwas lauter.
Dennoch genießen wir die Marina, welche sich seit unserem ersten und letzten Besuch hier in 2014  stark verändert/modernisiert hat.
Neben ausuferndem Duschen werden wir die Tage hier nutzen, um ein paar frische Lebensmittel nachzubunkern. Fleisch und Salat stehen ganz oben auf der Einkaufsliste .... und Käse in Scheiben :-)

Aber erstmal mussten wir ja hinfahren. Ein Stück - raus aus dem Schärengarten - durften wir sogar segeln. Der Rest musste motort werden. Bei bis zu 22 Knoten Wind gegenan war das teilweise eine recht kühle Angelegenheit. Wieder rein in den Karlskroner Teil des Schärengartens ist einem diese Drehbrücke im Weg. Sie öffnet zu jeder vollen Stunde - wenn man sich vorher per Telefonanruf bei der Brückenmeisterei anmeldet. So zu lesen ... an der Brücke. Im Begleitheft zu den Seekarten steht der Hinweis mit dem Anruf sowie die Telefonnummer leider nicht. So legten wir eine dreiviertel Stunde Ankerpause in einer windgeschützten Bucht südlich der Brücke (auf dem Foto rechts) ein:



Gespannes Beobachten der Signallichter an der Brücke ... 
 Um 14 Uhr passierten wir dann die Brücke und kamen nach weiteren 6 sm nach Karlskrona rein.

Die Vaxholmfähren verkehren zwischen den einzelnen Inselteilen der Stadt und zu den Außenschären


Diese Türme stehen mitten im Wasser. An diesem hier bogen wir zum Hafen ab, ...

... vorbei am Marinemuseum ... 

... und dem großen Schiff der Küstenwache. Gleich dahinter sieht man schon die ersten Boote an den Stegen liegen.

Im Hafen nutzen wir unser Sonnensegel über dem Cockpit. Natürlich als Sonnenschutz; es hat sich heute Vormittag aber auch schon als guter Regenschutz bewährt. So konnten wir nach dem Einkauf trotz des Schauers noch ein wenig im Cockpit sitzen und die kommende Sonne abwarten.


Diesen schönen Sonnenuntergang am gestrigen Abend genossen wir auf unserer Mini-Badeplattform mit einem leckeren Drink in der Hand:


Hier unsere Route der letzten Tage:

Vom ersten Ankerplatz links, Insel Tjärö, ging es zum zweiten Ankerplatz südlich Saxemara, dann unter Segeln raus aus dem Schärengarten , wieder rein, an der Insel Hasslö durch die Drehbrücke und schon waren wir in Karlskrona.

Wir haben noch keinen Plan, wann wir wohin weiterfahren.
Uns ist eigentlich nach richtig schön Segeln, gerne auch mal wieder etwas weiter. Der auch noch diese Woche bestimmende, kräftige Ostwind lässt uns allerdings nicht in den Kalmarsund. Gegenan Kreuzen muss nicht sein, wenn es nicht unbedingt sein muss.
Vielleicht noch ein wenig Inselhopping, vielleicht zum Südschwedischen Festland, vielleicht ... ach, mal sehen, worauf wir und das Wetter ab morgen Lust haben.

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