Trotzdem wird es wohl Zeit für einen neuen Post...
Wir gönnten uns auf Hanö einen Tag zum Wandern. Wir besuchten unsere Lieblingsplätze und gönnten der Speicherkarte im Fotoapparat keine ruhige Minute.
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| Eines der vielen Möwennester |
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| Mutterinstinkt |
Am Montagmorgen hat sich doch tatsächlich ein Dieb an Bord geschlichen und uns bestohlen. Anschließend zog er frech mit der Beute nu ganze 5 Meter weiter, um sie vor unseren Augen zu genießen:
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| Sie war sichtlich geübt im Abschneiden von schnabelgerechten Käsestücken |
Dieses kleine Mistvieh von Krähe hatte uns doch tatsächlich eine ganze Packung Käse aus dem Cockpit gemopst. Schnell waren die Scheiben aus der Verpackung gezogen und lagen auf dem Kai. Ich rettete nur noch die Plastik vor dem Abflug ins Hafenbecken und überließ dem frechen Vogel seine Beute.
Am Dienstagmorgen füllten wir die Wassertanks bis zum Rand und machten uns auf den kurzen Weg in die kleinen Schärengebiete westlich Karlskronas. Ich hatte mir bereits vorab in den Seekarten ein paar mögliche Ankerplätze markiert, die beim vorherrschenden Ostwind geeignet wären. Diese fuhren wir ab und besahen uns das Ganze vor Ort genauer.
Als erster Halt lockte eine Bucht neben der Insel Tjärö. Im Hafen der Insel lagen wir schon mit beiden Booten. Nun eben vor Anker... und es war traumhaft.
Um uns herum Naturschutzgebiet und dementsprechend viele Vogelarten, zu Wasser, in der Luft und an Land. Die Geräuschkulisse war fulminant. Wir unternahmen kurze Ausflüge mit dem Schlauchboot, fotografierten und filmten uns die Finger wund oder genossen einfach das "nichts tun". Das tut besonders gut - mal so lange nichts tun, bis echte Langeweile aufkommt.
Das Aufwachen in dieser Natur-pur-Kulisse zauberte einem sofort ein Lächeln in das verschlafene Gesicht. Das Leben an Bord geht endgültig auf Campingniveau, weil wir mit der Energie der Batterie sorgsam umgehen müssen - die Steckdosen sind hier rar :-)
Heute wechselten wir den Ankerplatz, nur rund 10 sm weiter das Schärenfahrwasser weiter östlich. Die Strecke reichte aus, um die Verbraucherbatterie wieder vollständig aufzuladen.
Hier liegen wir noch etwas unruhig, weil der Wind erst heute Nacht dreht und wir erst dann die Abdeckung der Vogelschutzinsel neben uns nutzen können.
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| Unsere nächsten "Nachbarn" - weit weg und auf den Inseln verteilt |
Auf alle Fälle geht es morgen in den Hafen von Karlskrona. Für das Wochenende sind Gewitter mit den dazugehörigen Schauern angesagt - die müssen wir nicht vor Anker mitmachen.


















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