Sonntag, 6. September 2015

06.09.2015 Hänger

Ein Tag wie im Sirup - fast so wie Urlaub :-)
Alles lief in Zeitlupe ab, schön langsam, viel Zeit.
Draußen tobte der Wind, ein Stakkato aus Starkwindböen hämmert gegen die Bordwand.

Viel und lange Frühstück, ein wenig Basteln, Internetrecherche, lesen, schreiben ... wir ließen uns treiben. Man, tat das gut. Der Starkwind  schaukelte das Boot so stark, dass ich beim Kochen die Aufhängung des Herdes entriegeln musste - die Schräglage in den Böen war ordentlich, obwohl das Boot gut vertäut im Hafen liegt.

Am Nachmittag trauten wir uns sogar mal vor die Tür. Die Sonne schien einfach zu verführerisch.

Gut, heute nicht da draußen zu sein.
Der Hafen ist schon knuffig.

Ja, es wird Herbst - das Obst fällt tief.




Wir bereiten uns auf den weiteren Weg vor. Südlich gehts, klar.

Doch der Wind spielt nicht mehr lange mit. Noch zwei Tage gut zu segeln, dann schläft er ein und dreht dann auf Süd/Südost. Alles, was mit "Süd" anfängt, ist nicht gut, wenn man genau dorthin will.


Aber erstmal genießen wir den schönen Abend: die Seekarten für morgen sind bereitgelegt und die grobe Route entworfen, noch ein Film aus der Konserve und ... noch ein Schlafbier.                              










Sturmtief Kalle verabschiedet sich (hoffentlich!) wie eine Dramaqueen.

Bei dem Wetter trifft man sogar auf fliegende Schweine.

Auch heute Abend sieht der Hafen wieder schön aus - gute Nacht:


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