Freitag, 29. Mai 2015

29.05.2015 David vs. Goliath

Der heutige Törn wurde von der Passage des Nord-Ostsee-Kanals und damit der Rückkehr in "unsere" Ostsee geprägt.
Erst ging es unter Motor von Cuxhaven nach Brunsbüttel; 15 sm die Elbe hinauf, in Brunsbüttel in den Kanal und in Kiel-Holtenau (96 km später) wurden wir wieder in die Ostsee gespuckt.
Schon auf der Elbe war gut was los


Erste Runde David vs. Goliath. Die wollen nur spielen...

Eine schöne Morgenstimmung mit Sonne und leichtem Dunst.

Kategorie: lustige Seezeichen
 

Bereit für die Einfahrt in die Schleuse

Sehr viele, große Goliaths ...
... warten mit uns auf die Schleusung.
Kreise drehen neben der Schleuseneinfahrt. Gleich gehts rein in die Sportbootschleuse.

Drin und fest. aber das neben uns ist DEFINITIV kein Sportboot!!! Boah.

Wer hier sein Boot festmachen will, sollte sportlich sein. Mit der Leine in der Hand runterspringen und schnellstens durch die Ringe am Boden ziehen und wieder retour zum Boot bringen.

Man kann sich seine Nachbarn
nicht immer aussuchen (das Boot!) 

Schnell weg hier, der Dicke wird auch gleich abfahren.

Die nächsten "Goliaths" warten schon auf ihre Schleusung aus dem Kanal in die Elbe.
Diesen Riesen (Mitte, hinten) hatten wir die gesamte Strecke im Nacken - konnten aber ein Überholen vermeiden.
Der Gegenverkehr musste immer für ihn anhalten.
 

Während ich am Steuer saß, ging Harry "shoppen", er suchte nach Bootsausstattung für seine Neue.  Ich fühlte
mich ein bisschen wie ein Mann, dessen Frau mit leuchtenden Augen auf der Seite von Zalando surft ... 






Romantik einer Eisenbahnplatte.

Mit Zug und Brücke und sogar einer echten Windmühle.

Ab und zu gab es ganz kuschlige Ankerplätze für jene, die den Kanal nicht in einem Stück durchfahren möchten.
David mit Goliath in der Badewanne. Der Platz war aber ausreichend.



Gegenverkehr und dann noch auf der falschen Seite.
Industrieromantik in Rendsburg


Was von weitem wie eine Brückenwartung aussah entpuppte sich von Nahem als eine raffinierte Art des Autofährenersatzes.
Eine Auto-Hängefähre.
Benötigt noch jemand eine kleines Motorboot für den Haussee?
Die Ampeln im Nord-Ostsee-Kanal
Manchmal war schon ordentlich was los. 
Diese Schönheit begleitete uns auf den restlichen knapp 40 km - bis in die Schleuse.
Und da ist sie auch schon: Schleuse Kiel-Holtenau. Das Tor zur Ostsee.
Was da schon wieder rausfährt ... !
Wir hatten endlos Platz. Eine große Schleusenkammer für den Raddampfer und zwei Segelboote


 Hier war nochmal Sportlichkeit gefordert. Zum Bezahlen musste man die Schleusenwand hoch. Und anschließend vom tief liegenden Steg irgendwie wieder ins Boot kommen. OK, ich brauchte Hilfe.

Unsere Schöne!
 Und so sah der Empfang auf der Kieler Förde aus:


Das neue Rettungsschiff der Seenotrettung namens Berlin mit seinem Beiboot Steppke bei einer Übung. Ja, wir waren wieder zu Hause (in der Ostsee) :-)


Jetzt liegen wir im gefühlt letzten Liegeplatz im Hafen von Laboe. Der Regen hat das Boot schon einmal abgeduscht, wir liegen satt und müde unter Deck. Morgen gibt es eine vom Wetter verordnete Pause. Am Sonntag geht es evtl. weiter Richtung Heiligenhafen (Fehmarn).

1 Kommentar:

  1. Happy Birthday Harry ! 🎶🎶🎶🎶🎶
    Schon ein ganz schön großes Geschenk, daß Du da bekommen hast.
    Sei aber lieb und laß Katrin auch mal damit spielen.

    Schön, daß Ihr schon in der Ostsee angekommen seid. 😀

    Liebe Grüße Ira & Kenneth

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