Freitag, 5. Juni 2015

05.06.2015 Entspannt delikatös

Da wir gestern sehr früh in die Koje gefallen waren, waren wir ausgeschlafen und doch war noch so viel Tag übrig.
Nach dem Frühstück ging es in den Supermarkt. Nach so vielen Besuchen in Ystad kennen wir uns bestens aus. Wir brauchten Futter für die Kühlbox - wenn sie so leer ist, fällt beim Segeln alles durcheinander :-) Wir bunkerten Fleisch, Salat, Obst, Brot und ähnliche alltägliche Dinge. Nicht viel, denn der Weg war nicht kurz. Knappe 2 km einfache Strecke - da wurde der Nachkauf des 6er Pack Wasser auf später verschoben. Zurück am Boot wurde verstaut und etwas aufgeräumt. Harry besah sich die Bootstechnik in ein paar Ecken genauer und ich "fegte mal durch". Als kleine Pause zwischendurch gab es die pure Sünde - Punschrollen:


Ich bin total süchtig nach dem Zeug! Für Harry war das Rosinenbrötchen :-)
Aber ja, ich weiß - zuviel davon und man sieht selbst aus, wie so´n Röllchen ... schade eigentlich!

Nach ein wenig weiterwurschteln und etwas Siesta gingen wir erneut in die Stadt. Den kurzen Weg, direkt in kleine Stadtzentrum. Eußgängerpassage hoch und runter, die Sonne genossen, die kleinen Nebengassen beachtet. Ystad ist immer wieder schön - auf eine nordische Art. Hier ein paar Impressionen:






Wer unseren Blog schon länger verfolgt, kennt bestimmt schon das eine oder andere Motiv.

Nach der Rückkehr und etwas Zeit für Körperpflege machte ich mich ans Kochen. Ich hatte schon eine Idee, was ich aus einer unserer heutigen Jagdtrophäen machen könnte. Aus fertigen Burgerscheiben, Käse,Weißbrot, Zwiebeln und Salat wurden "Katrin´s halbe Burger":


Dazu gab es für mich natürlich ein Pripps Blå - mein Lieblingsbier in Schweden.

Jetzt genießen wir noch den Rest des sonnigen Tages im Cockpit und freuen uns auch schon wieder auf morgen. Dann gehts um die Ecke, nach Simrishamn - ausgefallene Pizza und Softeis essen.
Schweden ist so lecker.


Donnerstag, 4. Juni 2015

04.06.2015 Schön!

Himmel, war das früh.
Der Wecker kam pünktlich um 3:15 Uhr - Frühaufsteher-Rekord. Nein, das ist nicht lustig ...
Aber bevor uns der Restwind vom Sturmtief ausgeht, legen wir lieber los. Noch einen schweigsamen Kaffee/Tee, dann in die Sachen, das Boot leise (!) klargemacht und ebenso leise abgelegt. Was für eine schöne Stimmung, schon im Hafen:


Jetzt waren wir endgültig wach. Es gibt tatsächlich nichts Schöneres, als vor der Sonne aufzustehen und sie dann unter Segeln auf dem Meer zu begrüßen. Schaut mal:







Unser Kurs 50° - direkt der Sonne entgegen.

Auch wenn es den Augen nicht gut tat - wir mussten immer wieder hinsehen.
Was für ein Naturschauspiel!


























Die Kreidefelsen waren noch weithin zu sehen. Abschied von Klintholm auf der Insel Møn.
Auf nach Ystad.








Das hieß aber auch hej (tschüss) Dänemark, hej-hej (hallo) Schweden. Und das ruft einem einem Wechsel der Gastlandsflagge:


Dänemark runter, Schweden rauf.


 
Der Wind war uns holt. Nach anfänglichen Schwächeln in der Abdeckung der Kreidefelsen von Møn kamen wir bei 4-5 Bft ganz gut voran. Weit draußen, südlich von Trelleborg schlief er uns kurz ein und kränkelte mit 2-3 Bft, um uns dann mit satten stabilen 4 Bft weiter nach Ystad zu treiben.

Die Windrichtung entsprach fast auf das Grad genau unserer Route Richtung Hafeneinfahrt, wir fuhren "platt vorm Laken". So konnten wir knapp zwei Stunden im Schmetterling entspannt auf Ystad zuhalten.















Das hat großen Spaß gemacht; das Großsegel auf der einen, das Vorsegel auf der anderen Seite - die gesamte Segelfläche strahlte in der Sonne und brachte uns mit 6 ktn gut vorwärts.








Nach knapp 10 Stunden Fahrt wurden wir mit der Ansicht von Ystad im Sonnenschein belohnt:


Eine Bornholm-Fähre fuhr gerade aus der Hafenausfahrt und bretterte los, kaum, dass sie aufs freie Wasser kam.













Nun liegen wir, nach einem Sahne-Anleger, im Hafen, genießen die Sonne und das Anlegebier. Müde sind wir, aber hält uns die Begeisterung über diesen schönen Segeltag wach. Aber bestimmt nicht lange - noch etwas schnelles zum Essen kochen und dann können wir getrost satt umfallen.


Morgen wurschtelt uns der Wind zuviel rum; laue Lüftchen aus allen Richtungen. Also gönnen wir uns uns erneut einen entspannten Tag an Land, um ein wenig Frisches einzukaufen, Eis zu essen, die Stadt zu genießen. Ich kenne da ein ganz nettes Café mit leckeren Kuchen und Torten ... hmmm.





Noch planen wir, das Ystad nicht das einzige Ziel in Schweden bleibt - wenn das Wetter mitspielt, geht es noch ein kleines Stück "um die Ecke".


Mittwoch, 3. Juni 2015

03.06.2015 Unentschieden

6.30 Uhr schrie uns der Wecker an. Draußen tobte der Wind durch den Hafen.
Ich torkelte schlaftrunken zum Navitisch und schaute nach dem aktuellen Wetter. Dieselbe brausende Suppe wie schon gestern angesagt. Der Wind aus Südwest, wahlweise in 5 Bft mit Böen in 7 Bft, über Mittag dann 6 Bft mit Böen bis 8 Bft, beim Einlaufen in Ystad wieder 6 Bft mit 7er Böen.
Das Boot liegt mit Krängung in der Box und arbeitet heftig in den Leinen.

Nö! Ich hab Urlaub und bin nicht auf der Regatta meines Lebens. Zurück ins Bett und Harry geschüttelt. Lage erklärt. Er war zwar weiterhin nicht abgeneigt, mit dem Boot auszulaufen, wirkte aber auch etwas unentschlossen. Punkt für mich - wir bleiben noch einen Tag hier.
Damit gehen wir zwar die Gefahr ein, am Donnerstag wieder auf eher lauen Wind zu treffen, aber darüber mache ich mir später einen Kopf. Jetzt die Decke wieder über denselbigen und weitergeschlafen.
Nach einem späten Frühstück machen wir uns auf den Weg zum Hafenmeister (im Fischereihafen von Klintholm), um den Liegeplatz für heute zu bezahlen. Noch vom eigenen Steg aus sehen wir das erste Segelboot, dass den Hafen verlassen hat. von fast allen Booten in unserer Nachbarschaft beobachtet. Jeder sieht, wie sich das Boot hart durch die hohen Wellen kämpft, sich stampfend vorwärtsbewegt. So manche Crew schaut sich kurz an - "nee, wir nich" und steckt den Kopf wieder unter Deck.

Im Hintergrund der erste Versuch von drei weiteren.
Wir gehen rüber zum anderen Hafenteil und bezahlen artig am Automaten das Liegegeld für eine weitere Nacht. Direkt am Liegeplatz der Tankstelle liegt immer noch dasselbe Boot, dass uns schon einen Tag vorher aufgefallen war. Wie unhöflich, wie soll man denn da an die Zapfsäule kommen? Wir kommen mit ihnen ins Gespräch; Motorschaden - sie haben sich am Sonntag nur unter Segel in den Hafen gekämpft und den ersten Liegeplatz genommen, der sich anbot. Der Mechaniker konnte nichts reparieren, ist wohl eine größere Sache. Nun warten sie auf Schlepphilfe, damit sie wieder aus dem Hafen kommen. Zu Hause in Travemünde wartet schon die heimatliche Werft, um sie in den Heimathafen zu schleppen und den Schaden zu beheben. Kaum erzählt, kommt auch schon ein Mitarbeiter der dänischen Seenotrettung mit den erforderlichen Papieren und ... der Rechnung. Vorkasse - klar!

Kurz darauf sehen wir schon, wie sie gemeinsam den Hafen verlassen. Nach ein paar hundert Metern wird die Schleppleine gelöst und sie setzen die Segel. Gute Reise!


Wir bleiben für ein paar "Außenaufnahmen" im Fischereihafen. Den kennen wir gut ... hier haben wir erst letzten Oktober mit Kenneth und Ira in ihrer Dehler41 vier Tage gelegen und "abgewettert".
Der Wind fegt direkt ins Hafenbecken ...


... vor der Hafenmole toben Wind und Welle ...


... und trotzdem schauen wir genauso miesepetrig wie diese Hafenbande ...


... und fragen uns: hätten wir doch ablegen sollen? Welche Entscheidung wäre die richtige gewesen? Nun war es schon fast zu spät - 12 Uhr - um die 60 sm anzugehen UND im Hellen anzukommen.
Als wir zurückkommen, legen wir uns ins Bett, die angesäuerte Laune wegschlafen. Mich hält es nicht lange und gehe vor, ein wenig lesen. Plötzlich rummst es am Bootkörper - das war mehr als eine fette Böe! Draußen sehe ich, dass es sich um den versuchten Anleger eines großen Segelbootes handelte. Die Crew rennt - doch ziemlich koordiniert - übers Deck und macht das Boot für den nächsten Versuch klar. Ich gehe zum Bug unseres Bootes, kann dort aber keinen Schaden feststellen. Das große Boot kommt zurück und nimmt den nächsten Anlauf. Es ist schwierig, der Wind drückt schräg von hinten drauf und schiebt dadurch das Boot schräg in die Box. Aber die Crew hats im Griff, ich stehe bereit und nehme ihnen die Leinen ab, um sie am Steg zu belegen. Moin!

Später kommt der Skipper vorbei und entschuldigt sich auf englisch bei mir. Tut ihm leid, die Gangschaltung macht Probleme. Auf Englisch? Die hatten doch ´ne deutsche Flagge? Ah :-) aber wir nicht. Die steht noch drinnen und am Bootskörper steht neben dem (noch)Namen Nifty-Fifty der Heimathafen Andijk (Niederlande). Noch während wir dem nächsten Boot mit erheblich mehr Schwierigkeiten beim Anlegen helfen, klären wir erstmal die Nationalitätenfrage. Aha, eine ganze Truppe aus Tübingen, insgesamt 5 Boote. Ja, Berlin kennt er auch irgendwie ...

Letzten Endes sitzen wir bei ihnen im Cockpit, trinken mit weiteren Crews, die später anlegten ein (zwei, drei) Anleger (Bier vomFaß, ostfriesischen Kräuterschnaps und Obstler von den Niederbayern) und tauschen lustige Segelgeschichten aus. Die einen gehen duschen, die nächsten  (den wir im weiteren Verlauf mit vereinten und mittlerweile geübten Kräften beim Anlegen halfen) kamen dazu - das Cockpit wurde lange Zeit nicht leerer. Alle, die heute reinkamen, erzählten von heftigen Böen mit 30-40 Knoten (Windstärke 7 bis 8), hohen Wellen und sahen mehr oder weniger geschafft aus.
OK, wir haben alles richtig gemacht!
Irgendwann löst sich die Gesellschaft auf. Wir machen uns etwas zu essen, schreiben, lesen und planen den morgigen Tag. Vor mir die elektronische Seekarte auf dem Tab. Ich liebe meine neue Navigationsecke.


Da sich der Wind bis in den frühen Nachmittag hält (halten soll!), gehen wir früh aus dem Hafen, um so viel wie möglich von den erträglichen Resten des Sturmtiefs mitzunehmen. Der Tag beginnt dann gegen 3 Uhr mit aufstehen, 4 Uhr ablegen und die letzten 5 Bft für ungefähr noch 2 Stunden mitzunehmen. Danach hält er sich hoffentlich noch lange bei 4 Bft, bis wir nach 60 sm in Ystad angekommen sind. Dass sollte so gegen 15 Uhr sein.
So der Plan ;-) Was diesmal draus wird? Schaun wa mal ...


Dienstag, 2. Juni 2015

02.06.2015 Abgewettert

Als wir wach wurden, tobte draussen der Wind. Dabei kommen die Spitzenwerte doch erst noch. Aber Wind, der durch die Masten in einem (mittlerweile) gut gefüllten Hafen pfeift, hört sich immer etwas deftiger an.
Heute (Tag und Nacht) ziehen die Ausläufer eines Sturmtiefs durch und uns war sowieso nach einer Pause. Kommen wir zum ersten Tagespunkt: Frühstück. Ausgiebig, lange, gemütlich.
Danach ging es an den Strand, ein wenig spazieren, mal eine kurze Strecke joggen - Bewegung tut nach einem ganzen Faultag im Boot gut. Noch erlaubte das Wetter uns diesen kleinen Ausflug - ab dem Nachmittag wird es mit bis zu 8 Bft dann schon ruppig, bevor in der Nacht die 9 Bft durch den Hafen jagen.

Während es im Hafen noch friedlich schien ...







.. .tobten draussen am Strand Wind und Wellen:








Auf dem Rückweg gingen wir noch am örtlichen Mini-Supermarkt vorbei und jagten etwas frischen Proviant; nur wenig war nötig.








Das reicht dann aber auch an Aktivität.
Ach nein, noch duschen. Das ist hier in Klintholm - wie schon im gestrigen Post bemerkt - ein kleines Highlight. Der Neubau des Sanitärtracktes ist untypisch schick aufgebaut.
In den Duschen und Toiletten wurde mit Granit nicht gespart, die Waschplätze und praktisch und schön zugleich.



Gut, die Steckdosen für den Fön gingen nicht, aber der "Naturfön" auf den ca. 300 m zurück zum Boot erreichte schon beachtlich viel :-) Der Rest wurde an Bord erledigt. Außerdem ist es bei den Frauen immer so schön leer - ich war die gesamte Zeit völlig allein dort. Kein Vergleich zu anderen Häfen.

Nach ein wenig Recherche für neue Bordtechnik war es schon Zeit, etwas Leckeres zum Essen zu kochen. Putenpfanne mit roter Paprika und Curry-Schmandsoße, dazu Reis.

Jetzt noch ein paar Vorbereitungen für morgen bei einem kleinen Glas Wein.
Das Wetter wird nicht wirklich besser, aber stabiler. Wir gehen noch etwas weiter östlich; rund 60 sm, nach Ystad. Die Voraussage gibt uns Wind aus Südwest mit 5 Bft, in Böen 7 Bft. an ..... das wird - ähm - sportlich. Da uns unser Kurs aber direkt vor den Wind schickt (also gen Nordost), sollte es machbar sein. Wahrscheinlich kommt nur das Vorsegel raus und ab geht die Post.
Es sei denn die Segler in Skagen (hallo Ira und Kenneth) nehmen den ganzen Wind wieder nur für sich in Anspruch. Aber sie sind da oben ganz gut eingeweht. Was sie zur Zeit haben, sollte schon reichen :) Haltet durch!!!


Montag, 1. Juni 2015

01.06.2015 Windfrei

Was hatten wir uns heute auf das Segeln gefreut!
Angesagt war ein eher böiger Morgen mit 5-6 Bft, übergehend in gemächliche 4-5 Bft und am Nachmittag gemütliche 3-4 Bft zum Anlegen in Klintholm auf der Insel Møn.
So der Plan. Da es morgens noch sehr ruppig sein sollte, wollten wir nicht vor 8 Uhr ablegen. Hätten wir mal ... denn als wir rauskamen war der Wind schon alle. Weg! Bis auf ein paar Krümelchen nix mehr da. Aber wenn schon kein Wind, dann doch wenigstens Welle - klar. Davon war noch (schon?) genug da. Und so ein Boot ohne die rechte Geschwindigkeit eiert wunderbar von Welle zu Welle. 




Aber der Anblick der Fehmarnsund-Brücke war schon toll. Der Wind war zwar schon am Schwächeln, aber die Wellen hielten sich noch in Grenzen. Zeit für eine Momentaufnahme.

Ob wir denn auch durchpassen? Ja, gute 22m, da haben wir noch 3,5m Platz über der Antenne.




Wenn wir uns schon in dänischen Gewässern rumtreiben, sollten wir auch die Gastflagge rechts unter der Saling tragen. Also wurde ein bisschen gebastelt, denn der Vorbesitzer des Bootes hatte nur links des Mastes eine Leine für Flaggen eingezogen. Hier kommen aber die Vereinflaggen u.ä. hin. Schnell wurde ein passendes Fall gefunden die dänische Flagge angeknüppert und feierlich gehisst.
Wir waren einreisebereit.
































Das sich das Wetter in den nächsten 12 Stunden verschlechtern sollte, war mir bekannt, aber was war das?! Sieht ja übel aus. Schnell ein Foto gemacht und an meine kleine Wetterhexe Ira geschickt - mit der Bitte um Aufklärung. Da sich Ira aber gerade selbst im Skagerag mit dem Schwerpunkt dieser komischen Wolken rumschlug, kam die Antwort nicht gleich. Zeit, sich die Gebilde schön zu reden. Hat geklappt, is nix passiert.
Da sich windtechnisch nichts mehr tat, schalteten wir den Autopiloten ein - soll der doch den Kurs halten. Dadurch musste nur noch einer von uns ab und zu den Kurs überprüfen und die Umgebung nach eventuellen "Kollisionspartnern" absuchen und der zweite konnte komplett abschalten, essen machen, Logbuch schreiben, lesen, schlafen - kurzum, einer faulte immer mächtig rum. Nach knapp 70 sm in 11 Stunden legten wir in Klintholm Haven an. Dieser Hafen ist immer wieder schön und heute noch so wunderbar leer:







Nach ein paar schnellen Nudeln schnappten wir uns Kissen und "alkoholhaltige Entspannungshilfen" und setzten uns aufs Vordeck, um den traumhaften Sonnenuntergang in vollen Zügen zu genießen.
Wie Kino, nur schöner!

































Morgen sitzen wir hier die Ausläufer eines Sturmtiefs aus. 
Es soll im Laufe des Tages mit 5-7 Bft schon recht ungemütlich werden. Am Abend erwartet man 7 - 9 Windstärken. Wir werden frühestens Mittwoch weiterkommen.

Zeit zum Lesen, ein wenig basteln und einer ausgiebige Duschzeremonie! Haven Klintholm hat nach Neuaufbau eines der schönsten Samitärgebäude weit und breit. Dort werde ich mich morgen mal ein/zwei Stunden austoben .... 

Gute Nacht!

Sonntag, 31. Mai 2015

31.05.2015 Mal wieder bewegt

Nach einem weiteren Putz- und Räumtag war heute endlich wieder Segeln dran.
Allerdings hatte unser Arbeitsfleiß dem Boot nochmal richtig gut getan.

Aber das Wichtigste zuerst: heute ist Harrys Geburtstag. Bevor der Herr sich aus den Matratzen winden konnte, hatte ich noch Zeit, den Frühstückstisch wenigstens ein wenig angemessen zu gestalten. Happy Birthday, Skipper!


Laboe verabschiedete sich sehr sportlich. Der Wind war gut, der Kiter allerdings auch.



Eigentlich huschten wir heute nur mal um die Ecke, von Laboe nach Heiligenhafen - 35 sm.
Kurz vor dem "Abbiegen" nach Heiligenhafen hatten wir einen etwas getrübten Blick auf die Fehmarnsund-Brücke.



Der Wind war heute sehr böig und dadurch die Fahrt etwas anstrengend.
Nix mit lässig im Cockpit sitzen und das Steuer mit 2 Fingern halten.


Das Anlegen klappte trotz der seitlichen Böen gut. So langsam haben wir drei uns eingespielt.

Mit knurrendem Magen ging es ins Restaurant zwischen der Marina und dem Fischereihafen. Und das Geburtstagskind bekam endlich seinen leckeren Matjes nach Art des Hauses. Den kennen wir schon und er war morgens beim Frühstück schon Thema. Ich zog dann doch ein totes Schwein vor.

 Anschließend noch einen leckeren, sündig süßen Nachtisch, einen Blick in den Fischereihafen und über den Hafenmeister zurück zum Boot. Heute gehts wieder artig früh ins Bett. Wir wollen morgen einen längeren Schlag machen - 70 sm hoch nach Klintholm.
Da waren wir zwar schon sooo oft, aber die Insel ist schön und ein idealer Ausgangspunkt für alle möglichen Ziele, die uns gerade so einfallen.





Wir wissen noch nicht genau, wohin - Malmö, Bornholm via Ystad oder doch nochmal Kopenhagen ... noch haben wir zwei Wochen Urlaub.

Erst einmal der morgige Törn, bevor das Wetter wieder für ein bis zwei Tage zu garstig wird zum Segeln.





Zum Abschluss noch der heutige Törn auf der Karte: