Am Samstag ging es früh in Berlin los; Frühstück gab es in Grimmen-Ost (Autohof an der A20) bei McDoof. Ohne langen Aufenthalt ging es gleich wieder ab - unsere Liste für dieses Wochenende war lang. Also los:
Plane runternehmen ...
... und entsorgen. Nach zwei Wintern waren die 60 m² fertig für die Tonne.
Jetzt blieb nur noch das Grundgerüst stehen und das darf es auch noch bis Sonntag ...
Dann musste das Unterwasserschiff mit Antifouling gestrichen sowie der defekte und sowieso nicht benötigte Außenlautsprecher im Cockpit ausgebaut und die Öffnung verschlossen werden. Also teilten wir uns auf - ich ging streichen und Harry ärgerte sich mit dem Loch im Cockpit rum.
Bei diesem schönen Frühlingswetter darf man auch mal Pause machen. Es war zwar überwiegend sonnig, aber im böigen Wind noch recht kalt. Ohne dickes Unterzeug ging im Feien noch nichts:
Am Abend wurden wir mit einem sehr schönen Sonnenuntergang unter Deck gescheucht. Es wurde schnell ordentlich frisch und der Hunger im Bauch schrie nach PIZZAAAA
Den Sonntag starteten wir mit unserem ersten gemeinsamen Frühstück an Bord. Frische Brötchen, ordentlich Kaffee und ein bisschen Zeit.
Danach gingen wir runter zum Hafenbecken - Sonne tanken, Wasser gucken, nochmal durchatmen.
War noch ordentlich leer, aber die das Einkranen geht ab Montag los.
Auf dem Rückweg zum Boot kamen wir am Wagen mit den eingelagerten Masten vorbei.
Ein kurzer Blick und schon hatten wir unseren Mast gefunden - unser Radarreflektor "Trilens" ist ziemlich auffällig.
Wir nahmen uns die Zeit, am Mast mal ganz genau Maß zu nehmen. Gesamthöhe, Abstand zwischen dem Masttop und den Salingen, in welcher Höhe sind welche Leuchten und Leinenauslässe, usw.
Zurückgekehrt zum Boot trafen wir den einen oder anderen Bootseigner, tief in seine eigenen Arbeiten vergraben:
Wir sorgten erstmal für Klarschiff an Deck und räumten gemeinsam das Gerüst für die Plane ab.
Die Einzelteile reichte ich Harry vom Deck aus herunter und er verstauten die Einzelteile im Auto.
Jetzt sah Ari fast schon wieder seetüchtig aus.
Zwischendurch gönnten wir uns noch eine kleine Zwischenmahlzeit im Cockpit. Der Sonntag war windarm und lud eigentlich zum Sonnenbad ein.
Dann ging es leider unter Deck. Wir mussten noch den Werkstattschrank in der Steuerbordkajüte ausbauen.
Die Arbeitsplatte auf dem unteren Schrankteil hatte sich über Herbst und Winter in der Luftfeuchtigkeit zu sehr ausgedehnt - wir bekamen das Unterteil nicht mehr herausgezogen. Nach heftiger Plackerei auf engstem Raum konnten wir beide Schrankteile voneinander trennen und den Übeltäter ins Auto verladen.
Im letzten Tageslicht räumten wir unter Deck auf und zogen von dannen.
Beim nächsten Wiedersehen haben wir Krantermin - die Freude drauf ist riesig.
Wir wollen endlich wieder aufs Wasser.
Na, da bin ich ja mal gespannt, was uns dieses Jahr für spannende Segeltörns erwarten. :-) LG. Matthi
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