Montag, 10. April 2017

04.-09.04.2017_Saisonstart

04. April 2017  Einkranen

Endlich! Heute haben wir unseren Krantermin.
In der Frühe ging es von Berlin los, unterwegs ein schnelles Frühstück bei McDoof an der Autobahn und weiter zum Hafen.
Da hier gerade ein neuer Kran aufgebaut wird, hilft bis zu seiner Errichtung ein mobiler Kran aus. Die Warteschlange der zu kranenden Boote war lang; wir kamen erst mit gut 2 Stunden Verspätung an die Reihe. Gegen 14 Uhr war es dann so weit ...

Ari wurde zum Hafenbecken geholt ...

... an den Haken genommen ... 

.... einmal herumgeschwenkt ... 

... und sanft ins Ostseewasser gesetzt.

Trotz fehlendem Mast sieht der Skipper schon recht zufrieden aus.
 Das Stellen des Mastes ist immer wieder ein "Highlight" - wir sind jedesmal gespannt, ob wir auch diesmal wieder wirklich an alles gedacht haben. Steht das Teil erstmal an Deck, könnte sich ein kleines Problem schnell in 18m Höhe befinden. Aber wir hatten ...


Noch den Baum montieren und die Segel anschlagen und Ari liegt segelbereit in der Box.
Für den arbeitsreichen Tag wurden wir mit einem ersten schönen Sonnenuntergang belohnt.



08./09. April 2017  Ansegeln

Wir nutzen den regnerischen Sonnabend, um noch ein paar Reparatur- und Putzarbeiten an Bord zu erledigen. Zu tun gibt es genug und so ein bisschen Wochenenderholung sollte ja auch noch möglich sein. Unser Fleiß wurde belohnt: am Sonntag starteten wir in neuer Segelkleidung zum ersten Törn in 2017. Der Wind war zwar nicht üppig, aber 10 ktn Wind brachten uns immerhin locker bis in den Bodden.






Wir genossen die Sonne und die herrliche Leere auf dem Bodden.
Nur die vielen kleinen Motorboote der Angler im Strelasund erforderten an mehreren Stellen eine größere Aufmerksamkeit.



Auf dem Bodden dümpelten wir geruhsam vor uns hin. Der Autopilot übernahm die Steuerung, Harry die Ruderwache und ich ... mich packte ein kleiner Putzanfall, weil das Teakdecke auf der Stufe am Heck über den Winter etwas arg moosig geworden war. Gut gesichert (das Wasser ist definitiv zu kalt zum Reinfallen!) bewaffnete ich mich mit der Schrubberbürste und rückte dem Grünzeug mithilfe von Salzwasser rasch zuleibe.


Zurück zum Hafen, aus dem Bodden über den Strelasund, ging es nur unter Motor. Der Wind kam genau von gegenan und lud mit mauen 2 Bft nicht gerade zum kreuzen ein.
Zufrieden mit dieser ersten Fahrt legten wir Ari wieder in seine Box und genossen noch etwas friedliches Bordleben im noch ziemlich leeren Heimathafen Neuhof, bevor es zurück nach Berlin ging.

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