Wie eingestellt schrie uns um 5 Uhr der Wecker an. Zeit zum Aufstehen, wenn man 65 sm vor sich hat. Oh nö ... wir waren noch müde, wollten noch nicht aufstehen, und überhaupt ... gibt es ja auch noch 2 weitere geplante Routen für heute. Also den Wecker auf 7 Uhr umgestellt und wieder umgedreht. Göteborg war nur 45 sm entfernt und auch interessant.
OK, dann also 7 Uhr. Wir gönnten uns ein richtiges Frühstück, tankten nochmal Wasser nach und legten bei 5 Bft wie nach Lehrbuch ab.
Zuerst mal raus aus dem Hafen - bei dem einlaufenden Schwell und der gestern erwähnten Enge ging das nur mit ordentlich Schub. Draußen dann gut 5 sm gegen Welle und Wind. Erst dann konnten wir abfallen und die Segel setzen. Die Fahrt erwies sich als außerordentlich ... ähm ... sportlich. Windstärke 5 Bft, in Böen gute 6 Bft; 1m Welle mit einer gut 1,5 m Dünung. Eigentlich sehr viel Segelspaß. Das Boot war sauber getrimmt und ließ sich auch in den hohen Dreierwellen gut aussteuern. Aber es war anstrend - ohne Frage. Ein Grund mehr sich zu freuen, dass wir uns für die kürzere Route entschieden haben. Tjörn schwimmt uns schon nicht weg.
NATÜRLICH schütte ich euch heute mit Fotos unserer "Wasserschlacht" zu. Ich kann mich einfach nicht für nur ein paar wenige davon entscheiden. Wem es zu viele sind, der scrolle einfach weiter :-)
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| Lilleland - was für ein passender Name |
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| Echte harte Kerle bei der Arbeit! |
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| voll schräg .-) |
Uns dann kamen die Südschären von Göteborg:
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| Glücklich und sehr (!) zufrieden |
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| Und da waren sie wieder ... die Bällchen im Wasser. Hier liegen Reusen für Hummer. Wir haben sie nicht vermisst! |
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| Meins!!! |
Nach der Einfahrt durch die Südschären landeten wir im Hafen des GKSS in Göteborg.
Der
GKSS ist der königliche Segelverein Göteborgs und schon ein bisschen "schicki". Und voll! Kaum ein Liegeplatz frei. Beim Bezahlen der Liegegebühr kam auch der Grund auf: an den nächsten zwei Tagen läuft hier der Americas Cup 2015! Ha, und wir mittendrin. Jetzt erklären sich auch ganz schnell die vielen Leute im Hafen. Wir haben einen Liegeplatz direkt hinter der Hafenmauer und liegen somit in erster Reihe mit freier Sicht aufs Geschehen. Whow, was für ein glücklicher Zufall. Wir werden berichten.
Klasse Bilder! Die Wellen waren schon immer dein Element! Und Eures natürlich :))
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