Punkt 4.44 Uhr legten wir im ersten Morgengrauen und so leise wie möglich ab.
Es war ziemlich dunstig, der Hafen achteraus verlor sich schnell im Nichts.
Aber es gab trotzdem eine schöne Morgenstimmung:
Zuerst mussten wir durch das Fahrwasser südlich von Hiddensee, dass uns an die Westseite der Insel brachte. Hier ist es an manchen Stellen ziemlich eng. An dieser Stelle sieht es aus, als ob Hiddensee klammheimlich und Stück für Stück ins Fahrwasser kraucht:
Hinter uns kam ein Fischer aus Barhöft; im Dunst lange Zeit kaum auszumachen.
Der große Dicke hier war auf dem AIS auch viel früher zu sehen als in der Realität:
Wenn die Sonne mal rauskam, war es sogar ein wenig warm - und schön sah es aus.
Um 5.33 Uhr hatten wir das Fahrwasser hinter uns. Wir setzten die Segel und gingen auf Kurs Skanör
Dümpelten wir am Anfang - im Windschatten von Hiddensee - noch mit mageren 4 Knoten (ktn) vor uns hin, kamen wir auf offener See ganz gut in Fahrt. Je weiter wir in das offene Wasser zwischen Deutschland und Schweden hinausfuhren, desto mehr briste der Wind auf. Letzten Endes tobten wir mit 7 - 8 ktn durch die einen Meter hohe Welle. Das machte schon Spaß, aber auch müde (dank der Reisetabetten in unserem Magen). Wir lösten uns im Stundentakt ab - einer stand am Steuer, einer döste oder schlief fest unter Deck.
Durch den Dunst über der Ostsee fuhren wir lange Zeit ohne Land in Sicht. Erst spät kam die Südküste Schwedens in Sicht. Davor tummelten sich etliche große Pötte; alle auf dem Weg zwischen Kopenhagen/Malmö, Trelleborg, Saßnitz usw.
Land in Sicht heißt auch: Gastlandsflagge setzen.
Na gerne doch...
Nach 10:35h und knapp 64 sm haben wir den Hafen von Skanör erreicht. Unsere Höchstgeschwindigkeit wurde mit 8,7 ktn aufgezeichent - das klingt schon nach Spaß.
Skanör liegt südlich von Malmö; am Eingang des Sundes zwischen Kopenhagen und Malmö.
Hier kennen wir uns bestens aus. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es in den Ort, schwedischen Geld "einkaufen" ... und ein Eis von ICA (ähnlich Edeka).
Auf dem Rückweg zum ca. 1 km entfernten Hafen kamen wir an einem idyllischen schwedischen "Kindergarten" vorbei
Unsere heutige Strecke im Überblick:










na , ihr seid ja lustig - Torekov und dann doch Halmstad? Verfahren? Nostalgie? ;))) Und ihr seid eideutig die schnellste Bavaria die ich kenne!! ;)) Halbwind-Raser!! bis denn, freue mich von euch zu hören ! Schöne Entscheidung weiter nach Norden zu Segeln!
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